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Kam ein Arbeitsvertrag zu stande?

16.01.2014 13:13 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Zustandekommen eines Arbeitsvertrages

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem Bewerbungsgespräch wurde eine E-Mail an den potentiellen Arbeitgeber verschickt.
Welche auf ein Telefonat bezug nimmt und bestätigt, das man die Arbeit am vereinabrten Termin aufnehmen möchte.
Des weiteren wurde um die Zusendung einer Vorabansicht des schriftlichen Arbeitsvertrages gebeten.
Den Abschluss der Mail bildet der Hinweis, das man sich auf die zukünftige Zusammenarbeit freut.

Kam hierdurch bereits ein Arbeitsvertrag zustande, obwohl die schriftliche Ausfertigung erst noch unterzeichnet werden muss?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach meiner ersten Einschätzung gehe ich davon aus, dass hier noch kein (möglicher) Vertragsschluss vorliegt, der auch in der Praxis schwer zu beweisen wäre.

Im Einzelnen:
Arbeitsverträge, die durchaus mündlich geschlossen werden können, kommen wie bei allen anderen zivilrechtlichen Verträgen in aller Regel durch Angebot und Annahme zu Stande.

Das Angebot wird meistens durch den Arbeitgeber kommen, der einem ein Arbeitsvertrag zur Unterschrift zu sendet oder vorlegt.

Dieses Angebot kann dann durch den Arbeitnehmer angenommen werden.

Dieses geschieht in aller Regel erst durch Unterzeichnung des schriftlichen Arbeitsvertrages, was der beiderseitige Parteiwille ist, zumal Sie ja auch die einzelnen Bedingungen des schriftlichen Arbeitsvertrages nicht kennen werden und es daher auch für Sie von Nachteil wäre und Sie geschrieben haben, "VORABansicht des schriftlichen Arbeitsvertrages."

Damit scheidet ein Vertragsschluss aller Voraussicht nach aus, zumal dieses auch von Ihnen bewiesen werden müsste und somit Aussage gegen Aussage stehen kann beziehungsweise eher wird.

Nichtsdestotrotz entstehen so genannte vorvertragliche Pflichten im Blick auf die Anbahnung eines Vertragsverhältnisses, so dass sich beide Vertragsseiten möglicherweise schadensersatzpflichtig machen können, wenn das das Arbeitsverhältnis wider Erwarten doch nicht zu Stande kommt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg, Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 16.01.2014 | 13:52

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

eine Ergänzung noch:

Es sollte heißen "[...], dass hier noch kein (AN SICH ANSONSTEN möglicher) Vertragsschluss vorliegt, [...]"

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

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