Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kaltwasserabrechnung Wohnungseigentümergemeinschaft

| 06.07.2017 07:40 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Wir haben ein Haus in einer Wohnungseigentümergemeinschaft gekauft. Es handelt sich um ein großes Grundstück, welches mit drei Häusern bebaut ist. Jedes Haus stellt seine eigene Unterbetriebsgemeinschaft dar.

In unserem Keller befindet sich jedoch der Hauswasseranschluss für alle drei Häuser. Der Hauswasseranschluss kommt bei uns und teilt sich nach dem Hauptwasserzähler in drei Leitungen auf. An jeder dieser Leitungen befindet sich eine Wasseruhr, welche nicht mehr geeicht ist.

Den Einbau neuer Wasseruhren haben wir beauftragt. Wie haben wir jetzt die Abrechnung des Wasserverbrauchs - bis zum Einbau geeichter Wasseruhren - vorzunehmen?

Wir haben die Abrechnung anhand der Miteigentumsanteile je Haus vorgenommen. Da unserer Ansicht nach, eine verbrauchsabhängige Abrechnung, anhand nicht mehr geeichter Wasseruhren lt. Eich- und Messgesetz nicht zulässig ist. Haben wir das so richtig gemacht? Als Aufwandsentschädigung für die Abrechnungserstellung wurden 15 Euro berechnet. Ein Verwalter ist nicht vorhanden, da dies von der WEG nicht gewünscht ist.

Was können wir tun, sollte unser Vorgehen so richtig sein, wenn die anderen Eigentümer den in Rechnung gestellten Verbrauch nicht bezahlen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Nach diesseitiger Auffassung handeln Sie richtig.

Nach § 37 Absatz 1 MessEG besteht ausdrücklich ein Verbot, ungeeichte Messgeräte zu verwenden.
Ein Verstoß hiergegen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld bis zu EUR 50.000 geahndet werden, vgl. § 60 Absatz 1 Nr. 14, § 60 Absatz 2, § 31 Absatz 1 MessEG.

Sollten die übrigen Eigentümer die in Rechnung gestellten Beträge nicht zahlen, müssten Sie zunächst nochmals zur Zahlung unter Fristesetzung von einer Woche auffordern und darauf hinweisen, dass bei fruchtlosem Ablauf der Frist Sie notfalls gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen werden.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.
Anderenfalls freue ich mich über eine positive Bewertung.


Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Nachfrage vom Fragesteller 06.07.2017 | 09:40

Vielen Dank für die rasche Rückmeldung. Noch eine Rückfrage zum Teil:

"Was können wir tun, sollte unser Vorgehen so richtig sein, wenn die anderen Eigentümer den in Rechnung gestellten Verbrauch nicht bezahlen?"

Kann die Wasserversorgung dann von uns still gelegt werden oder was wäre die Folge, wenn nicht gezahlt wird. Was sich aktuell leider so abzeichnet.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.07.2017 | 10:27

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Dann sollten Sie einen Kollegen mit der Durchsetzung der Ansprüche beauftragen.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Bewertung des Fragestellers 06.07.2017 | 10:29

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Schnell und unkompliziert. Fragen wurden vollständig beantwortet. Gerne wieder"