Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Käufer droht mit Anwalt

19.04.2019 09:17 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


13:33
Guten Tag,

ich habe meinen Gebrauchtwagen verkauft.
Golf 5, TFSI , 14 Jahre, 209000 km gelaufen, mit einer gebrochenen Feder vorne links.
Das Auto stand seit dem 18.03.19 weil mir da die Feder gebrochen ist.

Der Käufer und noch 3 Angehörige kamen um das Auto zu besichtigen, machten es an, erst lief der Motor, plötzlich stotterte er, lief unrund und er qualmte auch ziemlich aus dem Auspuff, dies war mir neu, das sagte ich auch das er dies noch nie gemachte hätte.

Die Herren hatte eine rote Nummer dabei, ich machte mit einem von ihnen, wegen der Feder, kurze Probefahrt zur Waschstraße weil die Herren meinten Dellen auf dem Dach von einem Hagelschaden entdeckt zu haben, während der Fahrt war alles in Ordnung für den Herrn.

Wieder zurück, tatsächlich hat das Auto ein paar ganz leichte Beulen auf dem Dach, hatte ich bisher nicht bemerkt.
Nun ging es um den Preis, wird wurden uns nicht einig und die Herren fuhren ab.

Kurz darauf rief er an von wegen dem Preis, ich dachte mir wer weiß was der Motor beim nächsten Interessenten macht und wenn er ihn unbedingt haben will, so haben wir uns dann geeinigt und die Herren kamen zurück.

Ich hatte einen Kaufvertrag, mit dem Vermerk unter Ausschluss der Sachmängelhaftung, habe die gebrochene Feder reingeschrieben und dazu „Aufgrund der Laufleistung wird das Auto als Bastlerfahrzeug" verkauft.

Sie machten ihre roten Nummern dran und fuhren ab.

Heute meldet sich der Herr und sagt das Auto hätte Leistungsverlust, das wäre ein versteckter Mangel.
Nach 2km wäre die Leistung weg gewesen.
Diesen Mangel hätte ich nennen müssen.

Ich habe das Auto gefahren bis es zum Federbruch kam, und bis dato lief das Auto einwandfrei, dies habe ich dem Herrn auch so mitgeteilt auch bei der Besichtigung schon. Ebenfalls das ich diesen Mangel genannt hätte, wenn er mir bekannt gewesen wäre.

Der Herr drohte mir damit zum Anwalt zu gehen, dann wollte er das ich die Kosten für die Reparatur übernehme, dann sollte ich die Hälfte der Kosten übernehmen. Dann wollte er mir das kaputte Auto wiederbringen und sein Geld zurück.

Nun schreibt er mir dass das Auto einen Unfall gehabt hätte, aber im Kaufvertrag würde
Unfallfrei stehen.

Dies hätten sie schon bei der Besichtigung angefragt ob das Auto schonmal einen Unfall gehabt hätte, darauf sagte ich Ihnen, bei mir nicht und das ich es als unfallfrei gekauft habe.

Ich habe das Auto als unfallfrei gekauft und hatte keinen Unfall damit und so mit habe ich auch im Kaufvertrag das Häkchen bei unfallfrei gemacht.

Er schreibt mir der Leistungsverlust würde 500€ kosten, ich sollte 250€ bezahlen
die anderen 250€ bezahlte er.


Könnte ich mir aussuchen oder er würde das zum Anwalt geben dann ginge das
Auto zum Gutachter und dann würde es richtig teuer für mich.
Ich wüsste ja das ich das alles bezahlen müsste.

Außerdem hätte er 7 Tage Rückgaberecht

Er betont immer wieder das es nur um den Leistungsverlust gehen würde alles andere wäre egal.


Was soll ich machen, wie soll ich mich verhalten ?
19.04.2019 | 09:57

Antwort

von


(28)
Tratzigerstr. 21
22043 Hamburg
Tel: 040537981010
Web: http://www.shoja.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

danke für Ihre Anfrage. Sie haben in dem Kaufvertrag dies Mänelgewährleistung ausgeschlossen und haften daher für Sachmängel (gleich ob offene oder verdeckte) nicht.

Sie haften damit lediglich in Bezug auf Umstände, für die Sie eine Garantie übernommen haben oder wenn Sie einen Sachmangel arglistig verschwiegen haben.

Wenn Sie das Fahrzeug als "unfallfrei" deklariert haben, so haften Sie diesbezüglich nur, wenn dies als Garantie auszulegen ist. Eine Garantie haben Sie nur dann übernommen, wenn Sie dem Verkäufer die Unfallfreiheit vertraglich "versprochen" haben. Wenn die "Unfallfreiheit" jedoch lediglich Ihren Wissensstand hinsichtlich des Zustands des Fahrzeugs zum Zeitpunkt des Kaufvertragsschluss widerspiegel, so haften Sie nicht.

Mein Vorschlag ist es, auf die Forderungen des Käufers nicht einzugehen. Wenn Ihnen der Käufer mit seinen Aufforderungen und Drohungen jedoch zu aufdringlich wird, können Sie einen Anwalt mit der Anfertigung eines Abwehrschreibens beauftragen und notfalls die Unterlassung durchsetzen.

Wenn Sie diesbezüglich Hilfe brauchen, melden Sie sich gerne.

Mit freundlichen Grüßen
M. Shoja (Rechtsanwältin)


Nachfrage vom Fragesteller 19.04.2019 | 13:27

Guten Tag Frau Shoja,

erst einmal vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Diese beruhigt schon einmal.

Er und die anderen Herren haben das Auto besichtigt und er hat mit mir Probefahrt gemacht.

Ich habe die Angaben nach meinem Wissen gemacht welches ich über das Auto habe, sprich mir wurde es als Unfallfrei verkauft und da ich keinen Unfall damit hatte, war es für mich nach meinem Wissensstand Unfallfrei.
Und so teilte ich das den Herren bereits bei der Besichtigung mit, als sie mich fragten ob das Auto schonmal einen Unfall gehabt hätte.
Dazu kommt das ich den Herren das Auto ja nicht aufgezwungen habe, sie sind ja sogar extra wiedergekommen dafür.

Ich habe die Sachmängelhaftung ausgeschlossen und wegen der hohen Laufleistung von 209000 km hinzugefügt das es als Bastlerfahrzeug verkauft wird.

Da ich Privatverkäufer bin ist jegliche Garantie doch sowieso ausgeschlossen und es wurde im Kaufvertrag auch nirgends eingetragen das ich für irgendetwas Garantie übernehme, außerdem wäre das ja mit dem Ausschluss der Sachmängelhaftung und dem Zusatz des Bastlerfahrzeugs widersprüchig.


Ist es denn so das der Käufer 7 Tage Rückgaberecht hat ? So etwas habe ich noch nie gehört.

Als sehr aufdringlich und auch schon fast drohend empfinde ich den Herren mittlerweile schon.
Der Herr versteht es sehr mich zu verunsichern.

Welche kosten würden auf mich zukommen ein von Ihnen sogenanntes „Abwehrschreiben" anfertigen zu lassen ?

Mit freundlichen Grüßen






Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.04.2019 | 13:33

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Danke für Ihre Nachfrage. Wenn Sie mit dem Käufer kein Rücktrittsrecht vereinbart haben, so steht diesem auch keines zu.

Ein Abwehrschreiben kann ich Ihnen gerne zum Preis von € 90,00 anbieten. Melden Sie sich hierzu am besten kurz per E-Mail bei mir, dann richten wir diesbezüglich ein kurzes und unverbindliches Telefonat ein.

Mit freundlichen Grüßen
M. Shoja (Rechtsanwältin)

ANTWORT VON

(28)

Tratzigerstr. 21
22043 Hamburg
Tel: 040537981010
Web: http://www.shoja.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Zivilrecht, Kaufrecht, Verwaltungsrecht, Ausländerrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Miet und Pachtrecht, Verkehrsrecht, Strafrecht, Vertragsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69580 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle und klare Antwort. Danke. ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Schnelle und ausführliche Antwort. Dankeschön. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnelle, kompetente Antwort hervorragende Beratung ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen