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Käufer behauptet defekte Ware geliefert zu haben

| 07.03.2007 09:20 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


Guten Tag!

Und zwar brauche ich dringend und wenn es geht schnellstmöglich Ihre Hilfe:
Mein Problem ist folgendes:
Ich habe über Ebay einen Funktionstüchtigen Rechner verschickt der Ordnungsgemäß verpackt war, das können 3 Leute bezeugen. Dass aber auch der Käufer in einer E-Mail geschrieben hat (Schöne Verpackung). Jetzt aber nach Erhalt der Ware meint der Käufer, dass der Rechner defekt sei! Ich habe ihn versichert verschickt und er wurde auch vor versand auf Funktionstüchtigkeit geprüft sowie es auch 3 Leute bezeugen können.
Ich bin total verzweifelt und weiß nicht mehr weiter, wer kann mir sagen das ihm nicht der Rechner kaputt gegangen ist, genauso das es ein Transportschaden von der Post ist. Ich bitte um rat weiß nicht mehr weiter!!

Muss ich für den Schaden aufkommen?
Und muss ich ihm das Geld erstatten obwohl ich Mangelfrei verschickt habe?

Hier ist der URL des Rechners

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&ih=011&sspagename=STRK%3AMESO%3AIT&viewitem=&item=320084506391&rd=1&rd=1

Danke MfG Behrendt

07.03.2007 | 11:08

Antwort

von


(233)
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: http://www.kanzlei-kaempf.net
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes sowie Ihrer Sachverhaltschilderung wie folgt beantworten möchte:

So Sie tatsächlich, wie von Ihnen dargestellt, beweisen können, dass der Rechner bei Übergabe an den Transporteur ordnungsgemäß funktionierte und verpackt war, sehe ich zunächst keinen Anlass zur Beunruhigung. Drei voneinander unabhängige Zeugen stellen dahingehend jeweils brauchbare Beweismittel dar.
Denn beim Versendungskauf, ein solcher ist vorliegend gegeben, liegt der Gefahrübergang bei Übergabe der Sache an den Transporteur. Nach diesem Zeitpunkt trägt der Käufer das Risiko. Ausweislich Ihrer Schilderung war das Gerät zu diesem Zeitpunkt aber noch in Ordnung.

Ich empfehle Ihnen aus diesem Grund, zunächst die Ansprüche des Käufers schriftlich zurückzuweisen. Gerne stehe ich auch ich Ihnen dahingehend unterstützend zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

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Rückfrage vom Fragesteller 07.03.2007 | 11:26

Also muss ich den Käufer schriftlich darauf hinweisen, dass ich für den Schaden nichts kann?! Da der Rechner ja vor Versand funktionstüchtig war!

Was aber wenn er immernoch der Meinung ist das es meine Schuld ist, und wie kann ich Ihm vom Gegenteil überzeugen?

Danke Ihnen erstmal für Ihre hilfsreiche Antwort.
Mfg Behrendt

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.03.2007 | 16:22

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Meines Erachtens besteht für Sie momentan keine Veranlassung, tätig zu werden. In Ihrer ursprünglichen Frage hatte ich Sie so verstanden, dass der Gegner Sie bereits schriftlich aufforderte, den Kaufvertrag zurück abzuwickeln. In diesem Falle wäre es sodann angebracht gewesen, dem Käufer zu antworten.
Diesem wird letztlich lediglich in die Möglichkeit verbleiben, zu versuchen, seine Rechte gerichtlich feststellen zu lassen. Im Rahmen eines solchen Gerichtsverfahrens wird sodann auch festzustellen sein, bis zu welchem Zeitpunkt der Rechner noch funktionstüchtig war.
Nach Ihren Ausführungen können Sie in ausreichendem Maße den Beweis führen, dass das Gerät bei Gefahrübergang noch in Ordnung war.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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