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Kabotage

18.07.2019 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Transportrecht, Speditionsrecht


Beantwortet von


Ich habe einen Auftrag von meinem Kunden mit 2 Entladestellen innerhalb Deutschland bekommen.
Diesen habe ich an einen polnischen Spediteur vergeben.

Der polnische Spediteur hat einen Subunternehmer eingesetzt. Dieser kam in eine Polizeikontrolle. Hierbei stellte sich heraus, dass der Fahrer (vermutlich selbstfahrender Unternehmer) die Kabotage verletzt hat.

Erwartet mich als Auftraggeber und / oder meinem Kunden hierbei auch eine Strafe?
20.07.2019 | 08:29

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Maßgeblich ist hier europäische Verordnung (EG) Nr. 1072/2009. Ihrem Kunden droht dabei nichts, dieser wird nicht vom Anwendungsbereich der EU Vorschriften erfasst. Zur Verantwortung gezogen werden kann der Fahrer und das Kabotageunternehmen. Wenn Sie selbst den Auftrag vergeben haben, wurde von Ihnen keine Ordnungswidrigkeit begangen und es darf auch kein Bußgeld gegen Sie verhängt werden.

Zivilrechtlich besteht allerdings eine Haftung aus §§ 435 , 428 HGB im Verhältnis gegenüber Ihrem Kunden. Wenn die Lieferung aufgrund der Kabotageverletzung nicht rechtzeitig ankommt, wird das Fehlverhalten des Kabotageunternehmens Ihnen zugerechnet und Sie würden auf Schadensersatz haften. Das polnische Unternehmen könnte hierfür von Ihnen jedoch in Regress genommen werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Dietrich
Rechtsanwalt


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