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Kabel Deutschland legt Anschluss still

| 28.09.2015 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

meine Mutter wohnt in einer Eigentumswohnung (3 Parteien) und ist Kunde bei Kabel Deutschland. Vorletzte Woche wollte Sie am Abend fern sehen und es ging nichts mehr. Nach dem Checken sämtlicher Anschluss im Haus etc. konnte nichts festgestellt werden und meine Mutter wandte sich an Kabel Deutschland. Daraufhin schilderte sie den Fall und sie sendeten einen Techniker vorbei. Der überprüfte auch alles in der Wohnung, konnte nichts finden, wurde schliesslich aber im Keller an dem Hauptanschluss fündig: Jemand hatte den Anschluss stillgelegt/blockiert. Der Techniker deutet schon an, dass es möglich wäre, dass jemand von Kabel da war (vermutlich ein "Vertrieber") und den Anschluss verdachtsweise stillgelegt hat, da er vermutete, dass möglicherwiese die anderen beiden Parteien, den Anschluss "kostenlos" nutzen. Meine Mutter hat sowohl die Kabel- als auch die GEZ-Rechnungen immer fristgerecht bezahlt. Die beiden anderen Wohnungen haben entweder gar keinen TV bzw. Satelittenanschluss. (Der Techniker aktivierte den Anschluss dann übrigens sofort wieder)
Es stellt sich heraus, dass der Hausmeister tatsächlich jemanden mit einem KABEL Deutschland-Ausweis in den Keller gelassen hat, der sagte, er müsste etwas überprüfen.

D.h. meine Mutter würde seitens Kabel überhaupt nicht informiert, man hatte ihr einfach den Anschluss (auf Verdacht) gekappt.

Meine Frage: Was würden Sie uns raten (ausser einem Schreiben, in dem sich Kabel bei meiner Mutter entschuldigen soll etc.) ? Ist das Hausfriedensbruch, kann man Schadensersatz geltend machen? Sollten man Kabel um "angemessende Entschädigung" (z.B. 2-3 Monatsraten) "bitten"?

Mit anderen Worten, welche rechtlichen Mittel hat meinen Mutter?

Herzlichen Dank,
FG
Jörg Zacher

PS: Es gibt Zeugen!

28.09.2015 | 16:25

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt.
Hausfriedensbruch liegt wohl nicht vor, da der Haumeister den Herrn hereingelassen hat.

Wenn es tatsächlich ein für Kabel Deutschland (KD) Tätiger war, hat Kabel Deutschland seine Pflichten aus dem Vertrag verletzt.

>Für den Zeitraum des Nichtempfangs steht Kabel Deutschland keine Vergütung zu. Der Monatspreis ist entsprechend zu kürzen.

Dem Grunde nach besteht auch ein Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch.

Der Schadensersatzanspruch führt nicht dazu, dass man hinterher besser dazusteht als ohne Kappung des Anschlusses

Es ist nicht ersichtlich, welcher (finanzielle) Schaden oder körperliche Schaden / Schmerzen) erlitten wurden.

> Je nachdem wie die Verhandlungsposition Ihrer Mutter ist (bald nahendes Vertragsende oder nahender Kündigungstermin), kann durchaus eine Forderung in der von Ihnen genannten Höhe versucht werden.
Mahnen Sie KD zudem wegen der Versorgungsunterbrechung ab.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt






Bewertung des Fragestellers 30.09.2015 | 00:20

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