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KV verweigert unterschrift für 15 tägige Reise des Kindes (fast11)

20.05.2019 15:30 |
Preis: 60,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Krueckemeyer


Meine Tochter singt in einem Chor, der alle 2 Jahre mit einem berühmten Star auf Tournee geht. Dies Tour ist in mehrere Blöcke aufgeteilt und dauert bei kompletter Teilnahme 15 Tage, davon 10 Schultage. Die Kinder sind während der Tour betreut und müssen während der Zeit, die im Vorfeld mit den Lehrern besprochenen Lehrpläne auch bearbeiten.
Der KV verweigert jetzt die Unterschrift mit dem Hinweis, dass er a) für seine Tochter so etwas nicht sieht b) nicht möchte, dass das Kind so lange von zu Hause weg ist und c) nicht möchte, dass das Kind so lange in der Schule fehlt.
Die Schule, hat die Freigabe erteilt und das Kind ist totunglücklich, weil es bereits das 2. Mal ist, dass der KV verweigert.
Im Schnellverfahren geht mit Sicherheits nichts mehr und der Drops ist gelutscht, da die Tour bereits am 25. Mai startet (der Vater hat uns ja lange genug hingehalten). Ich habe jetzt die Befürchtung, dass wir in Zukunft ständig damit Leben müssen, dass er der Kleinen solche tollen Momente verweigert, obwohl dazu kein Grund besteht.
Wir sind getrennt, seit die Kleine 2 ist und er spielt in unserem Leben keine Rolle, da er sich ganz klassisch an die alle 2 Wochen Regelung hält und auch nicht mehr machen möchte, obwohl ich das immer versucht habe zu forcieren.
Was kann ich tun? Wie stehen die Chancen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht alleine zu bekommen?
Eine Mediation lehnt er ab und zeigt sich auch nicht bereit, Kompromisse einzugehen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Zunächst einmal empfehle ich Ihnen dringend ein Verfahren mit einstweiliger Anordnung. Hierfür ist es keineswegs zu spät, dieses kann innerhalb weniger Stunden laufen. Kontaktieren Sie schnellstmöglich einen Anwalt vor Ort, dieser kann morgen das Verfahren auf den Weg bringen und versuchen die Zustimmung des Vaters zu ersetzen. (In den meisten Städten ist sogar ein Richter Notdienst eingerichtet um für dringende Fälle sofortige Entscheidungen zu ermöglichen. Für so dringend halte ich Ihren Fall allerdings nicht.)
In diesem Verfahren wünsche ich Ihnen viel Glück.

Sollten Sie vor Ort keinen Anwalt finden, können Sie gerne auf mich zurück kommen. Bei Verfahren der einstweiligen Anordnung bietet sich allerdings immer ein Kollege an der die örtlichen Gepflogenheiten kennt.

Für ein Verfahren für das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht sehe ich recht gute Chancen wenn der Vater bereits mehrfach nicht kooperiert hat. Allerdings ist auch zu beachten, dass die vorgetragenen Gründe nicht von der Hand zu weisen sind und ein grundsätzliches Interesse gegenüber der Tochter zum Ausdruck bringen.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage umfassend beantworten. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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