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KV mindert den Unterhalt um 200 €

| 18.02.2010 20:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


KV hat sich 2009 von seiner Ehefrau getrennt und sich um neue Möbel kaufen zu können einen Kredit von 15.000€ aufgenommen.Jetzt nach 1Jahr ist er so verschuldet das er meiner Tochter nicht mehr den Kindesunterhalt von 299,-€ zahlen kann.Meine Tochter ist 17 Jahre und unehelich.Die Frau vom JA hat sich seine Ausgaben angeschaut und überprüft und uns gesagt wir sollen froh über die 100,-€ sein ,er bräuchte bei den Schulden auch gar nichts bezahlen.
Jetzt meine Frage:
Werden Kosumkredite die für Möbel Auto Motorrad u.s.w. bei der Unterhaltszahlung berücksichtigt?
Vielen Dank im voraus.
Mfg

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Zunächst ist anzumerken, dass der Mindestunterhalt Ihrer Tochter nach der neuen Düsseldorfer Tabelle 334 € beträgt.

Bei der Frage ob Schulden berücksichtigt werden können, kommt es auf den Einzelfall an. Generell gilt, dass der Unterhalt für minderjährige Kinder sonstigen Verbindlichkeiten vorgeht.
Insbesondere sind Verbindlichkeiten nicht zu berücksichtigen, die der Unterhaltspflichtige aufgenommen hat, obwohl er bereits von seiner Unterhaltsverpflichtung Kenntis hatte. Die Gerichte berücksichtgen Kredite im Einzelfall, wenn die Aufnahme unumgänglich ist. Das bei Trennung von der Ehefrau teilweise neue Möbel angeschafft werden müssen ist zwar nachvollziehbar, allerdings gehörten dem KV die Möbel gemeinsam mit der Ehefrau und er hätte im Rahmen der Hausratsaufteilung auf einen Teil der Möbel bestehen müssen. Ich halte die Meinung des JA in dieser pauschalen Form für falsch. Die Summe von 15.000 € wäre allein für Möbel wohl zu hoch. Wie Sie angeben sind mit diese Summe auch andere Dinge enthalten. Man müsste also prüfen, was genau finanziert wurde. Wenn der KV überschuldet ist, dann bestünde eventuell auch unterhaltsrechtlich die Pflicht ein Privatinsolvenzverfahren einzuleiten, denn der Unterhalt geht den anderen Verbindlichkeiten vor.

Ich gehe daher davon aus, dass es falsch wäre, sich mit 100 € Unterhalt zufrieden zu geben. Der KV muss alles tun, um den Mindestunterhalt sicherzustellen.




Bewertung des Fragestellers 19.02.2010 | 05:50

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