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KUG, Kündigungsfrist und Weiterbeschäftigung

20.06.2021 14:09 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, ich bin aktuell in Kurzarbeit und arbeite ca. 50%. Nun habe ich die Möglichkeit einen neuen Job zu bekommen. Ich habe aktuell ca. 11 Minusstunden. Und eine Kündigungsfrist von 28 Tagen.. Wenn ich kündige, entfällt KUG für mich.. Aber was ist wenn mich mein Arbeitgeber bezüglich der Auftragslage in der Kündigungfrist kaum beschäftigen kann? Da ich auch einige Stunden in der Schule arbeite und gerade Ferien sind (auch in der Kündigungfrist) und sonst noch Stundenweise in der Familienhilfe tätig bin, die meine Sollstunden natürlich ohne Schule nicht decken, dann mache ich ja laufend Minusstunden/ abzüglich der Minusstunden, die ich ja eh schon habe und bekomme am Ende wohl kaum Gehalt mehr oder sehe ich das falsch?

20.06.2021 | 14:44

Antwort

von


(639)
Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Frage, ob die Kurzarbeit in Ihrem Fall weiter andauert, wenn Sie gekündigt haben, hängt davon ab wie die Kurzarbeit vereinbart worden ist. Wenn nicht vereinbart worden ist, dass die Kurzarbeit nach einer Kündigung nicht weiter andauert, dann haben Sie auch nach der Kündigung nur Anspruch darauf den Umfang der Kurzarbeit weiterhin fortzusetzen. Also Sie können aller Wahrscheinlichkeit nach auch weiterhin nur reduziert arbeiten.

Allerdings steht Ihnen sehr wahrscheinlich zu, dass der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld dann der Höhe nach so weiterzahlt, als würde die Agentur für Arbeit weiterhin dafür aufkommen. Das ist aber ebenfalls eine rechtlich nicht abschließend geklärt Frage.

Wenn Sie einen regelmäßigen Stundenumfang in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbart haben, dann trägt Ihr Arbeitgeber im Übrigen das Risiko dafür, wenn nicht ausreichend Arbeit vorhanden ist. Sie sollten auf jeden Fall (am besten per E-Mail dokumentiert) anbieten diese Leistung auch während der Kündigungsfrist erbringen zu wollen.

Gegebenenfalls wird auch die Möglichkeit bestehen die Minusstunden mit Resturlaub zu verrechnen, das sollten Sie notfalls mit Ihrem Arbeitgeber besprechen. Allerdings kommt das nur in Frage, wenn Sie selbst es verschuldet haben, dass die Minusstunden bestanden haben. Wenn nicht ausreichend Arbeit vorhanden ist, dann sind Sie aber nicht dafür verantwortlich solange Sie Ihre Arbeitskraft vereinbarungsgemäß anbieten.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

(639)

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