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KRANKENKASSEN BEITRAG NACHZAHLEN

12.08.2019 16:35 |
Preis: 55,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Krankenkasse DAK- 43.000 € Nachzahlung


Sehr geehrte Damen und Herren

Wir sind seit mehreren Jahren Bei der DAK mitversichert. Da ich seit 2014 selbstständig wurde und meinem Mann bei mir als Min Job angemeldet. Haben wir monatlich immer Um die 300 € Beitrag bezahlt.

Unsere Steuerberaterin hat immer regelmäßig Rechnungen an uns geschickt, was zu bezahlen wir müssen. Und so lief immer bis vor eigener Zeit, wo wir einen Brief von der DAK bekommen haben dass wir das ganze zeit nur für mein Man bezahlt haben als angestellte , und ich habe nie Beitrag bezahlt . Wir haben nie ein Brief von DAK bekommen oder von Steuerberater aus ,das wir zahlen müssen .Jetzt bekomme Ich Brief das trotzt das ich kein Brief von DAK bekommen habe muss Ich 43.000 € zahlen.
Ich habe mich an Steuerberaterin gewendet und sie meinte dass sie einen Brief an DAK schicken würde. Trotz dem Nach mehreren Telefonaten und Briefe auch in Besichtigung in Dortmund bei der DAK Kamm zu keinem Erfolg. Nach zwei Monate haben wir Wieder einen Brief vom DAK bekommen dass wir anstatt 43.000 € , 27.000 € Euro zahlen müssen. DAK meinte dass der Steuerberater Schuld und Fehler gemacht hat.
Ich habe Widerspruch gelegt und wollte ein Diel mit DAK machen, wollte unsre Transporter Verkaufen und 10.000€ Sofort Überweisen und die Sache ist erledigt , aber hat keiner reagiert.

Am Freitag 9. August 2019 Habe wir einen Brief von Gerichtsvollzieher bekommen das entweder Ich Rückzahlung leiste in volle Summe Oder Werden Sie Vollstreckung durchziehen/Pfändung .

Bitte können Sie uns ergehen wie helfen, Weil wir schon am Ende sind.

Mit freundlichen Grüßen,


PS. Unsre Betrieb ist Stillgelegt da wir kein kraft zum Arbeiten oder sonst was machen können.
14.08.2019 | 05:10

Antwort

von


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Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Ob und in welchem Umfang die Forderung der Krankenkasse tatsächlich und rechtlich haltbar begründet ist, kann von hier aus ohne Kenntnis des Leistungsbescheides nicht beantwortet werden.
Wenn Sie aber tatsächlich über Jahre hinweg wirklich nur den Beitrag für Ihren Mann gezahlt haben und für sich nicht, klingt die Forderung der Krankenkasse durchaus plausibel.

Beitragsforderungen verjähren gemäß § 25 Abs. 1 SGB IV in 4 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie fällig geworden sind. Auch hier sollten Sie prüfen, ob ggf. zumindest für Teile der Forderung Verjährung eingetreten ist und sich darauf berufen.

Allerdings gilt eine 30jährige Verjährungsfrist für Beiträge, die vorsätzlich vorenthalten worden sind.

Soweit danach noch Beiträge geschuldet werden, sind Sie grundsätzlich verpflichtet, diese sofort zu zahlen. Der Gerichtsvollzieher wird ansonsten versuchen, durch Pfändungen an das Geld zu kommen.

Ob und in welchem Umfang er bei Ihnen etwas Wertvolles pfänden kann, weiß ich nicht. Evt. lässt er sich auf Teilzahlungen ein, wenn er merkt, dass nichts Pfändbares vorhanden ist.

Ob Ihr Steuerberater schuldhaft einen Fehler begangen hat, hängt vom Umfang des ihm erteilten Auftrages ab und kann hier nicht abschließend bewertet werden. Fraglich ist auf jeden Fall, ob Sie durch ihn überhaupt einen Schaden erlitten haben. Hätte er Ihnen rechtzeitig gesagt, dass auch Sie KK-Beiträgen zahlen müssen, hätten Sie die jetzt nachgeforderten Beiträge ja auch zahlen müssen, nur eben nicht sofort und in einer Summe, sondern monatlich.

Sie sollten den Leistungsbescheid rechtlich prüfgen lassen und ansonsten versuchen, die bestehende Schuld zu begleichen.

Mit freundlichen Grüßen


Nachfrage vom Fragesteller 14.08.2019 | 09:15

Also Steuerberater hat uns nie bescheid gesagt das wir KK zahlen müssen , wir dachten das sei alles in Ordnung weil wir schon 300€ monatlich gezahlt haben , und dachten wir das das ist , Auch komische weise habe wir von DAK nie ein Brief bekommen das wir zahlen müssen ,

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.08.2019 | 09:23

Wie ich schon sagte, ist fraglich, ob der Steuerberater Sie entsprechend aufklären musste.
Selbst dann, wenn Sie kein Schreiben von der DAK erhalten haben, ändert es nichts an der Sachlage, dass Sie Beiträge nicht bezahlt haben. Sie müssen jetzt ja nur das nachholen, was Sie die letzten Monate/Jahre versäumt haben. Ihnen ist insoweit also kein Schaden entstanden.
Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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