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KM-Stand Angabe im Reparaturauftrag verbindlich?

| 09.03.2019 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


22:23

Guten Abend,

mein Fahrzeug musste abgeschleppt werden, da Motor an der Ampel nicht mehr anspringt.

Werkstatt nimmt Reparaturauftrag auf (KM 54.818) am 12.11.19, früher Abend.

Erste Diagnose: Motor zieht Falschluft. Kosten 1.000 €uro -

Hat mich sichtlich erschreckt, da KFZ erst wenig gelaufen und im September 18 zur großen Inspektion war.

Mehrere Tage später kommt neue Diagnose: Turbowellenbruch, Motor beschädigt Kosten 50.000 € - Autohaus bietet sofort 50% Kulanzan.

Habe mir den Diagnose/Fehlerspeicher vorlegen lassen. Dieser beginnt am 14.11.18 mit Kilometerstand 54.836, weiterer Verlauf: 19.11.18 mit 54.834 -
Tacho zeigt auch 54.834 - wurde von mir am 3.12.18 fotografiert.

Die Werkstatt sagt, der Wagen wurde nicht gefahren und mit diesem kapitalen Schaden eingeliefert.

Bei der Einlieferung hätte man sich mit dem KM-Stand verschrieben, da das Diagnoseblatt ja den (fast -2 km zuviel) richtigen aufweist. Der Fehlerspeicher wurde nach dem 14.11.18 gelöscht.

Mir drängt sich nun folgende ie Frage auf: wurde der Wagen evtl. doch mit 58.818 km am 12.11.18 eingeschleppt, dann eine Probefahrt unternommen (ca. 16 km am 13.11.18)
Das Fahrzeug dann am 14.11.18 das erste mal an ein Diagnosegerät angeschlossen, KM-Stand jetzt 54834 (6). Hier entstand wahrscheinlich ein größerer Schaden als bei Einlieferung vorhanden, den das Fahrzeug hat weder Motorwarnleuchte, noch Ölwarnleuchte angezeigt. Kein Qualm, kein Geräusch (alles Indizien f. Lagerschaden)

Muss nun ich als Kunde beweisen, dass gefahren wurde, oder die Werkstatt dass nicht gefahren wurde, aufgrund der KM Stände. Muss ich die Erklärung, man habe sich verschrieben akzeptieren, oder sind die durch die Werkstatt erfassten Daten auf dem Reparaturauftrag verbindlich?

Zur Erklärung der unterschiedlichen KM-Stände wurde mir noch mitgeteilt, dass der KFZ-Schlüssel auch Daten speichere, aber automatisch Abweichungen von 20 km addiert.

Vielen Dank.


09.03.2019 | 21:47

Antwort

von


(3074)
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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der Kilometerangaben obliegt der Werkstatt die Beweislast, dass das Fahrzeug bereits mehr Kilometer gelaufen war, als aufgeschrieben. Es ist für mich nicht ganz schlüssig, dass hier „falsch" aufgeschrieben wurde, insbesondere wenn der massive Schaden betrachtet wird und die Werkstatt auxh erst nur einen kleinen Schaden feststellte. Wäre der große Schaden bereits vorhanden gewesen, wäre dies sicherlich aufgefallen.

Sie sollten daher entweder mittels Beweisgutachten oder eines gerichtlichen Sachverständigenverfahrens den genauen Verlauf und die Ursachen feststellen lassen, um am Ende nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, zumal sich der Verdacht ganz stark aufdrängt, dass die Werkstatt hier einen Fehler bei der Probefahrt begangen hat.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da Sie nur einmal unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 09.03.2019 | 22:09

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank. Ich muss mich also nicht damit zufrieden geben, dass das Autohaus sich darauf beruft, sich verschrieben zu haben, (in der Historie des PC ist der niedrigere KM Stand ebenfalls händisch eingegeben worden), sondern kann einen Beweis einfordern, der klar aussagt, mit welchem KM-Stand das Fahrzeug eingeliefert wurde.

Für das Autohaus ist dieser Beweis der Diagnosebericht (weist 2 KM mehr als der jetzige Tachostand aus, Geräte sind nicht ganz genau = Aussage von Werkstatt), welcher allerdings erst am 14.11.18 beginnt, da das Fahrzeug erst an diesem Tag das erste mal ausgelesen wurde, sagt die Werkstatt. Einlieferung war jedoch am 12.11.18.

Der Fehlerspeicher hätte Aufschluß über den Verlauf zwischen d. 12.-14.11.18 gegeben, aber dieser wurde wie gesagt am 14.11.18 gelöscht, obgleich das Fahrzeug noch nicht repariert war.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.03.2019 | 22:23

Sehr geehrter Fragesteller,

die Werkstatt ist hier eindeutig in der Beweislast, da der Stand bei Einlieferung auxh händisch geschrieben wird und hier direkt abgelesen wird. Ein Fehler ist hier unwahrscheinlich, zumal die Zahlen auch passen und das jetzige Verhalten mit der ersten Diagnose auch im Einklang steht.
Dass dann sogar noch der Fehlerspeicher gelöscht wurde, erscheint vor einer Reparatur auch sehr ungewöhnlich. Diese Daten können Fachleute allerdings auch wiederherstellen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 09.03.2019 | 22:28

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