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KIndesunterhalt nach abgeschlossener Berufsausbildung


| 11.06.2005 21:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr verehrte Damen und Herren
Ich seit 1998 geschieden,3 Kinder von 21,20,15 Jahren
Mein Exmann zahlte bis heute 404 Euro Unterhalt.
Der älteste Sohn begann eine Ausbildung die ihm nicht zusagte,
er beendete diese nach 6 Wochen und machte dann eine schulische Ausbildung als Informatikassistent.

Da er ohne Abitur keinerlei Aussichten auf eine Ausbildungsstelle Stelle hatte ,holte er sein Fachabitur nach,was er nun beendet hat.
Nach dem Zivildienst will er falls er immer noch keine Ausbildungsstelle als Informatiker bekommt ,Informatik studieren,

Der mittlere Sohn hat seine Ausbildung als Zahntechniker beendet und ist seitdem arbeitslos
(bekommt 200 Euro Arbeitslosengeld)
ohne Aussichten auf eine Stelle.

Er möchte nun auch noch sein Abitur nachholen um besser Berufschancen zu haben.
Nun hat mein Exmann den Unterhalt bis auf 288 Euro gekürzt
Da die Jungs ungerne wegen ihrem Vater zum Anwalt gehen möchten hier nun meine Fragen:
Muß mein Exmann für die beiden Jungs weiter Unterhalt zahlen?
Oder muß ich sie am Ende auf die Strasse setzen,weil ich sie von dem wenigen Geld nicht mehr ernähren kann.
Ich bin auch beruftätig der Netto Verdienst von mir beträgt 1000 Euro und der von meinem Ex ca.1300 Euro
Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar



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Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich gilt für beide Söhne:

Das volljährige Kind hat sein Studium oder seine sonstige Berufsausbildung zügig zu absolvieren. Die Förderungshöchstdauer nach Bafög bietet hierfür Anhaltspunkte, wobei noch ein oder zwei Semester hinzuzurechnen sind. Gegen die Zügigkeit der Ausbildung spricht nicht, wenn das Kind zunächst eine Lehre absolviert und dann in Fortsetzung der Lehre ein Studium beginnt.

Ferner kommt eine weitergehende Unterhaltspflicht in Betracht, wenn die weitere Ausbildung zweifelsfrei als eine bloße in engem sachlichen und zeitlichen Zusammenhang stehende Weiterbildung zu dem bisherigen Ausbildungsweg anzusehen ist, und die Weiterbildung von vornherein angestrebt war oder während der ersten Ausbildung eine besondere, die Weiterbildung erfordernde Begabung des Kindes deutlich wurde.

So liegt es wohl in Ihrem Fall. Die Ausbildung, welche beide Söhne planen, entspricht deren Begabung und Fähigkeiten. Im Übrigen handelt es sich in beiden Fällen um eine Fortführung des bisherigen Bildungsweges/Berufsweges im Wege einer Höherqualifizierung.

Dies ist als angemessene Ausbildung anzusehen.

Der Vater wird daher auch weiterhin Unterhalt zahlen müssen. Die Höhe ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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