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KFZ vor der Insolvenz verkaufen

| 08.07.2021 19:47 |
Preis: 35,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Veräußerung von Vermögen vor Insolvenzantragsstellung

Hallo,
Ich bin überschuldet und beabsichtige, das Regelinsolvenzverfahren zu durchlaufen. Aktuell besitze ich ein KFZ im Wert von etwa 2500 Euro. Das Auto würde ich gerne an einen beliebigen Händler zu einem marktüblichen Preis verkaufen, da wir bald umziehen und hierfür Geld benötigen. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens soll erst am neuen Wohnort in ca. 2-4 Monaten beantragt werden. Den Erlös würde ich unter anderem für den Umzugstransporter sowie erste Miete und Kaution einsetzen wollen - es ist dann vermutlich vom Fahrzeugerlös nichts mehr übrig. Mache ich mich mit diesem Verhalten strafbar oder habe ich sonst etwas zu befürchten? Wie kann ich eventuelle negative Konsequenzen vermeiden?
Für Ihre Antwort vielen Dank vorab!

08.07.2021 | 21:45

Antwort

von


(1419)
Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 0176/61732353
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Die Beantragung eines Regelinsolvenzverfahrens ist für Privatpersonen oder Einzelkaufleute nicht verpflichtend, so dass Sie den Zeitpunkt der Antragsstellung selbst wählen können.
2. Die Veräußerung des Fahrzeuges an einen Händler ist aus insolvenzrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden. Da es sich in der Regel um ein Bargeschäft handelt wird der Insolvenzverwalter den Kaufvertrag mit dem Händler auch nicht anfechten können.
3. Soweit Sie den Verkaufserlös für die laufenden Ausgaben verwenden, sollten Sie hier die Beträge auflisten und die Verwendung nachweisen können. Keinesfalls sollten Sie den Erlös schenkweise an eine dritte Person überlassen, da eine solche Schenkung angefochten wird.
4. Die zu hinterlegende Kaution wird der Insolvenzverwalter nicht einziehen können, solange das Mietverhältnis besteht, anders als bei der zu kündigen Wohnung.
5. Eine Strafbarkeit ist bei Ihrem Vorhaben nicht gegeben. Soweit Sie die Verwendung des Kaufpreises belegen können, ist auch hier nichts zu befürchten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Bewertung des Fragestellers 10.07.2021 | 09:29

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RECHTSGEBIETE
Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht, Kreditrecht