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KFZ Versicherung zahlt nicht..warum???

12.05.2011 21:09 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Hatte vor kurzem einen Autounfall. Die Schuldfrage war von Anfang an geklärt, da ich stand und der Unfallgegner ungebremst in meinen Kofferraum fuhr. Es stellte sich allerdings heraus, das der Unfallverursacher Frau D. mit dem Auto ihres Mannes Herr D. fuhr dies allerdings schon zum entstempeln ausgeschrieben war. Das Fahrzeug hatte zum Zeitpunkt des Unfalls allerdings noch die Plakette. Das Fahrzeug fuhr insgesamt fast 7 Monate bei dieser Versicherung, allerdings wurde nie der Erstbeitrag bezahlt. Die Versicherung lehnte nun ab den Schaden zu bezahlen. Allerdings ohne Angaben von Gründen. Ein Mahnbescheid gegen die Versicherung wurde abgelehnt und ein Vollstreckungsbescheid gegen Frau D. ist bereits rechtskräftig geworden. Muss die Versicherung wirklich nicht bezahlen? Wie komme ich an mein Geld?
P.

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung spricht einiges dafür, daß das Fahrzeug nicht haftpflichtversichert gewesen ist. Mehr läßt sich aus Ihrer Schilderung nicht entnehmen.


2.

Was wollen Sie mit der Formulierung, der Mahnbescheid gegen die Versicherung sei abgelehnt worden, sagen? Gegen einen Mahnbescheid kann der Antragsgegner Widerspruch erheben. Alternativ wäre es denkbar, daß Sie im Antrag auf Erlaß eines Mahnbescheids die Versicherung nicht korrekt angegeben haben und daß das das Mahngericht gerügt hat.


3.

Auf jeden Fall können Sie die Fahrerin sowie deren Ehemann als Halter in Anspruch nehmen.

Aufgrund des Vollstreckungsbescheids haben Sie die Möglichkeit, gegen die Fahrerin die Zwangsvollstreckung zu betreiben. Sollte diese erfolglos verlaufen, wäre es zweckmäßig, auch gegen den Ehemann das Mahnverfahren einzuleiten.


4.

Auf jeden Fall rate ich Ihnen, vor Ort einen Rechtsanwalt einzuschalten, sollten Ihre Bemühungen erfolglos bleiben.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 12.05.2011 | 21:35

Der Mahnbeschedi ging schob bei der Versicherung ein. Dieser wurde aber mit Widerspruch unbegründet zurück gewiesen!

Nach Mitteilung das ein rechtskräftiger Vollstreckungsbescheid gegen die Unfallverursacherin besteht wollte diesen die Versicherung sehen um es zu prüfen. Kurz Hoffnung geschöpft doch kurze Zeit später kam ein Brief der Versicherung das sie die Schadensregulierung ablehnen!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.05.2011 | 21:57

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wir folgt Stellung:

Nachdem die Versicherung gegen den Mahnbescheid Widerspruch eingelegt hatte, hätten Sie die Sache durch Einzahlung der weiteren Gerichtskosten in das Klageverfahren überleiten können. Vermutlich ist das auch derzeit noch möglich. Offen bleibt allerdings die Frage, ob ein Prozeß gegen die Versicherung tatsächlich sinnvoll ist. Das kann man nur beurteilen, wenn man alle Einzelheiten kennt.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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