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KFZ Versicherung zahlt nicht ?


22.11.2017 12:11 |
Preis: 40,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schloss am 18.08.2017 eine KFZ Versicherung ab.
Die Zahlungsweise wurde auf monatlich 148€ festgelegt.

Am 01.10.2017 konnte die KFZ Versicherung den Beitrag aufgrund eines von mir nicht mitgeteilten Kontowechsel nicht abbuchen.

Am 05.10.2017 ging eine Mahnung inkl. Kündigungsandrohung bei mir ein.
Die Frist wurde auf zwei Wochen gesetzt sowie der Vermerk auf Pragraf 38 VVG, dass bei einer Zahlung innerhalb nach einem Monat nach dem Ablauf der Frist der Versicherungsschutz erneut gewährleistet ist.

Am 14.11.2017 überwies ich der Versicherungsgesellschaft 450€.
Damit würde die Frist eingehalten da ich innerhalb eines Monats nach der Kündigungsfrist gezahlt habe.


Nun das eigentliche Problem:
Am 21.11.2017 passierte ein Unfall.
Nun nahm ich mir noch einmal alle schreiben der KFZ Versicherung zu Hand, und mir viel auf das die Mahnung vom 05.10.2017 einen Wechsel der Zahlungsweise vorsieht da ein Mitgliedsbeitrag nicht abgebucht wurde.

Das bedeutet die Versicherung forderte von mir die Beiträge für 4 Monate im Vorraus, obwohl wir uns Vertraglich auf eine Monatliche Zählweise geeinigt haben.

Nun meine Frage, da ich 450€ Euro überwiesen habe, waren damit alle Rückstände sowie die Monate 10/11/12 von mir bezahlt im Vorraus, jedoch nicht 4 Monate im Vorraus.

Ist mein Versicherungsschutz gewährleistet da ich meine Rückstände sowie für den Monat des Unfalls alle Versicherungsbeiträge bezahlt hatte auch wenn die Versicherung in ihrem Schreiben auf einen Wechsel auf eine Vierteljährliche Zahlung Verweist. ?



22.11.2017 | 13:17

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie den mit Schreiben vom 05.10.2017 angemahnten (!) Betrag innerhalb eines Monats nach Ablauf der Zahlungsfrist vollständig überwiesen. Damit wäre die (vermutlich) gemeinsam mit der Mahnung ausgesprochene Kündigung rückgängig gemacht. Da der Unfall nach der Zahlung eingetreten ist, besteht Versicherungsschutz. Dies hätte nur dann nicht gegolten, wenn Sie im Zeitpunkt des Unfalls noch in Verzug gewesen wären, was ja nicht der Fall ist.

Zur Zahlungsumstellung:
Ich kann anhand Ihrer Angaben nicht sicher nachvollziehen, ob Sie sich mit der vierteljährlichen Rate, auf die umgestellt wurde, ebenfalls in Verzug befanden. Ich gehe zunächst jedoch nicht davon aus. Dies wäre nämlich nur dann der Fall, wenn Sie qualifiziert im Sinne des § 38 VVG angemahnt wurden. Qualifiziert heißt, dass eine erneute Zahlungsfrist von zwei Wochen gesetzt, der ausstehende Betrag benannt und über die Rechtsfolgen der Nichtzahlung wirksam belehrt wurde. Ich gehe zurzeit nicht davon aus, dass dies geschehen ist. Sollten Sie Gegenteiliges annehmen, lassen Sie mich dies gerne wissen. Ich werde dann ergänzend Stellung nehmen.

Wurden Sie nicht wie oben beschrieben gemahnt, werden Sie kein Leistungsfreiheit befürchten müssen. Dies käme nämlich nur dann in Betracht, wenn Sie bei Eintritt des Unfalls gerade mit der Prämie/den Prämien in Verzug waren, die qualifiziert angemahnt wurden. Der Verzug mit nicht angemahnten Prämien wäre hingegen im Hinblick auf den Unfall vom 21.11.2017 nicht schädlich.

Sollten Sie weitere Hilfe benötigen, können Sie mich gerne kontaktieren. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiterhin entstehenden Kosten angerechnet.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt André Meyer

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