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KFZ Verkauf mit Ratenzahlung


15.02.2006 19:26 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Folgende Sachlage:
Ich wohne seit Oktober letzten Jahres in der Schweiz. Ich habe in Deutschland noch ein Auto angemeldet (KFZ Anmeldung und Versicherung), das allerdings ausschliesslich meine Ex-Freundin fährt. Ich brauche das Auto nicht mehr, und wir haben uns so geeinigt, dass ich es ihr verkaufe. Nun ist es so, dass sie seit 2 Monaten versucht, einen Kredit zu bekommen, um mir das Auto zu bezahlen und ich das Gefühl habe, dass sie mich einfach nur hinhält.

Ich will das Auto aber nun endlich komplett loswerden und auch das Geld dafür endlich mal bekommen. Ich fahre in 2 Wochen zu Ihr und werde dann das KFZ abmelden und auch die Versicherung kündigen, so dass sie es auf Ihren Namen versichern muss und auch anmelden muss.
Ich würde gerne so schnell wie möglich einen Kaufvertrag vereinbaren, in dem ein Datum festgesetzt wird, bis wann das Auto bezahlt werden muss (in unregelmässigen Raten, oder auf alles einmal). Solange behalte ich natürlich den Fahrzeugbrief.
Der Kaufpreis wird 10.000 Euro betragen.
Da Sie nur sehr kleine Raten zahlen kann (200 Euro im Monat) würde ich notfalls auch noch 2 Monate warten, um ihr Gelegenheit zu geben, einen Kredit zu bekommen.

Ich habe eigentlich noch ein sehr gutes Verhältnis zu ihr, aber bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf, zumal ich wirklich das Gefühl habe, sie hält mich einfach nur hin.

Wie kann ich am besten vorgehen?

Ich sage schon mal herzlichsten Dank im Voraus!

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung gerne wie folgt:

Wenn Sie noch ein alles in allem gutes Verhältnis zu Ihrer ehemaligen Freundin haben, wäre es in der Tat am besten, so vorzugehen, wie von Ihnen angedacht.

Sie sollten sich allerdings, um „Unwägbarkeiten“ zu vermeiden, hinsichtlich des avisierten Darlehnsvertrages nicht so lange binden. Im Prinzip haben Sie zwar vernünftigerweise schon angedacht, dass der Fahrzeugbrief bis zur vollständigen Rückzahlung in Ihrem Eigentum bleibt. Da Ihnen m.E. allerdings eine, 200-Euro Raten auf 10.000 Euro Kaufpreis hochgerechnet, über 4-jährige Rückzahlung kaum zumutbar ist, würde ich die max. Höchstlaufzeit des Kredites kürzer ansetzen. Ich weiss zwar nichts von den wirtschaftlichen Verhältnissen Ihrer ehemaligen Freundin. Aber zumindestens eine deutlich kürzere als die von Ihnen angedachte Laufzeit sollte eigentlich machbar sein, da mit etwas guten Willen gewiss mehr als 200 Euro im Monat aufzubringen scheinen. Hier sollten Sie nötigenfalls noch die von Ihnen beschriebenen zwei Monate zuwarten, bis Ihre ehemalige Freundin ggfls. flexibler ist.

Ansonsten scheinen mir die von Ihnen angedachten Modalitäten plausibel. Ob Sie –falls Ihre Ex-Freundin Sie tatsächlich hinzuhalten versucht- äußerstenfalls „die Reißleine ziehen“, kann ich von hier natürlich nicht beurteilen.

Für eine Frage zum Verständnis der Antwort stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen!


Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf

Nachfrage vom Fragesteller 15.02.2006 | 20:58

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Die wirtschaftlichen Verhältnisse meiner Ex-Freundin sind leider nicht besonders gut. Daher würde ich Ihr maximal eine Frist von 2 Monaten geben, in denen Sie die 10.000 zu bezahlen hat. Schafft sie das nicht in dieser Zeit, werde ich das Auto an mich nehmen und selbst verkaufen.
Wie sollte in diesem Fall der 2-Monatsfrist dann der Kaufvertrag aussehen? Den würde ich nämlich schon gern vor der 2 Monatsfrist mit ihr abschliessen, damit sie auch wirklich versucht, diesen Kredit zu bekommen.
Sie hat mich gestern erst vertröstet mit den Worten, dass wenn Sie einen Kredit beantragt, dies der "Schufa" gemeldet wird, und der Eintrag für 20 Tage bestehen bleibt, so dass andere Kredit-Institute sehen, dass sie bereits woanders einen Kredit beantragt hat. Ob das stimmt, oder sie nur Zeit schinden will, weiss ich leider nicht.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.02.2006 | 21:32

Sehr geehrter Herr G.,

danke für Ihre Nachfrage. Diese möchte ich wie folgt beantworten:

Wenn Sie etwas entgegen –meiner- Einschätzung der Ausgangsfrage kurzfristig den vollen Kaufpreis haben wollen, wäre anzuraten, den Kaufvertrag mit der von Ihnen genannten Zahlungsfrist auszustatten – nach dessen evt. ergebnislosen Ablauf Sie vom Vertrag zurücktreten können. Den Kfz.-Brief sollten Sie natürlich wie von Ihnen bereits angedacht behalten.

Das Thema Schufa sprengt sicherlich den Rahmen dieser Frage. Deswegen nur am Rande, so sind die Aussagen Ihrer Ex-Freundin sicherlich nicht zutreffend.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -


ra.schimpf@gmx.de

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