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KFZ - Verkauf Privat an Privat

| 17.05.2012 17:34 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Hallo,
meine Frau hat am 01.05.2012 einen Peugeot 206 Bj. 28.06.2000 Kilometer:155000, TÜV im März 2012 durchgeführt, verkauft. Der Käufer war da, hat das Auto angeschaut und auch eine Probefahrt gemacht. Nach ca. 1 Woche und eine Fahrstrecke von 475km behauptet der Käufer das verschiedene Mängel am Fahrzeug vorhanden sind. Diese hat er in einer Vertragswerkstatt feststellen lassen. Im ersten Kostenvoranschlag wollte er die Kupplung wechseln lassen und uns eine Rechnung von 588,78€ vorgelegt. Wir haben im gesagt das wir nichts übernehmen. Gestern kam ein Schreiben von seinem Anwalt, mit einer Rechnung von bereits 2099€ der Werkstatt. In dieser Rechnung sind lauter Verschleisteile die ersetzt werden sollen, wie Öl, Bremsbelege und lauter Dichtungen. Der Anwalt vordert nun diese Mängel zu beheben ansonsten will der Käufer vom Kaufvertrag Rücktreten.

Uns waren aber keine Mängel am Fahrzeug bekannt. Vor allem haben wir den TÜV Bericht "Keine Mängel" erhalten.

Zudem will der Käufer, dass wir lauter Verschleißteile ersetzen.

In dem Schreiben bezieht sich der Anwalt, in dem Kaufvertrag von uns angegeben "Alles in Ordnung" unter Sondervereinbarung. Der Käufer hatte darauf bestanden das ich das dahin schreibe. Wobei ich denke, dass mit dem Satz "Alles in Ordnung" nichts ausgesagt wird zudem haben wir ncoh der Käufer um Feld Sondervereinbarung unterschrieben.

In Unserem Vertrag steht auch noch folgendes drin:

"Das Fahrzeug wird unter Ausschluss der Sachmangelhaftung verkauft, soweit nicht nachfolgend eine Garantie übernommen wird. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadenersatzansprüche aus Sachmangelhaftung, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung der Pflichten des Verkäufers beruhen sowie bei Körperschaden. Unter Ausschluss jeglicher Gewähleistung. Gekauft wie gesehen."

Wir haben nachträglich auch keine Garantie vereinbart.

In der Rechnung sind lauter Verschleißteile wie, Wischblatt hinten, Stoppleuchte ect.

Wie sollen wir da vorgehen? Wer ist hier im Recht?

Ich bitte um einen Ratschlag. Hierfür bedanke ich mich im Voraus-

Mfg.


Leicht

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Die Gegenseite hat gegen Sie nur dann Ansprüche auf Gewährleistung, wenn die Gegenseite beweisen kann, dass Sie als Verkäufer zum Zeitpunkt des Verkaufes von den Mängeln wußten oder wissen mußten. Dabei spielt der TÜV-Bericht eine absolut entscheidende Rolle, aber auch die Feststellungen der Vertragswerkstatt sind wichtig.

Nach Ihrer Darstellung sind Sie im Recht, die Gegenseite hat keinen Anspruch gegen Sie.

Da die Gegenseite bereits einen Anwalt eingeschaltet hat, sollten Sie einen eigenen Anwalt einschalten, um die Behauptungen der Gegenseite umfassend klären zu können. Wenn sich die Behauptungen der Gegenseite als haltlos erweisen, haben Sie einen Erstattungsanspruch über die Anwaltskosten gegen die Gegenseite.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 18.05.2012 | 12:05

Sehr geehrter Herr Weber,

besten Dank für die Hilfreiche Antwort.

Ich hätte allerdings noch eine Frage. Hat der Satz "Alles in Ordnung" das unter Sondervereinbarung eingetragen wurde irgendeine Aussage? Kann sich der Käufer irgendwie darauf beziehen? Zudem das die Sondervereinbarung nicht einmal unterschrieben wurde.

Ich danke Ihnen für die Antwort im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.05.2012 | 15:14

Sehr geehrter Ratsuchender,

es hat keine Bedeutung.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.05.2012 | 11:36

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 21.05.2012 5/5,0
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