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KFZ-Verkauf


27.04.2006 18:37 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



Hallo,

ich habe vor 2 Monaten mein Fahrzeug über eBay versteigert, das seit 15.03.05 vorübergehend stillgelegt ist (war auch so in der Artikelbeschreibung deutlich erwähnt). Der Käufer meldete sich auch gleich und wir haben einen Abholtermin vereinbart. Den Termin konnte er nicht einhalten, wegen einem Todesfall in der Familie. Beim zweiten Versuch hatte er dann wohl einen Autounfall auf dem Weg und landete im Krankenhaus. Nach mehreren Kontaktversuchen per eMail (eine Telefonnummer habe ich nicht herausgefunden) meldete sich dann seine Freundin und bot mir an, die Hälfte des Betrages auf mein Konto zu überweisen. Das Geld ist aber bis jetzt noch nicht angekommen und auf meine eMails bekomme ich wieder keine Antwort.

Das das Fahrzeug schon so lange abgemeldet ist, drängt die Zeit natürlich etwas. Was ist nötig, wenn ich mein Fahrzeug erneut verkaufen möchte? Oder kann ich noch andere Schritte unternehmen?

Gruß

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Die Pflicht zur Zahlung des Kaufpreises ist eine Käuferpflicht im Gegenseitigkeitsverhältnis. Fordern Sie den Käufer unter Fristsetzung (z.B. 14 Tage) auf, den vollen Kaufpreis zu überweisen. Diesen Anspruch haben Sie aus dem Kaufvertrag gegen den Käufer. Teilen Sie dem Käufer mit, dass Sie bereit und gewillt sind, Ihren Pflichten aus dem Kaufvertrag nachzukommen. (U.a. Übergabe der Kaufsache.) Kommt der Käufer Ihrer Aufforderung nicht innerhalb der Frist nach, so treten Sie vom Kaufvertrag zurück. (Schriftlich!) Nach erfolgtem Rücktritt besteht dann der Vertrag nicht mehr und Sie können den Wagen erneut anbieten.

II. Daneben können Sie natürlich den Anspruch aus dem Kaufvertrag (insbesondere Kaufpreiszahlung) nach fruchtlos abgelaufener Mahnung auf dem Klagewege gegen den Käufer durchsetzen. Dies birgt aber das Risiko, dass der Käufer zahlungsunfähig ist und Sie auf Ihren Kosten sitzenbleiben.
Rechnen Sie also damit, dass Sie das Fahrzeug „gut loswerden“, dann sollten Sie den ersteren Weg wählen und nach erfolgtem Rücktritt erneut versuchen, das Fahrzeug zu verkaufen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
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