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KFZ Reparaturkosten ersetzen lassen- Varianten?

| 17.02.2009 12:26 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


Sehr geehrte Fachleute, aufgrund meiner guten Erfahrungen hier habe ich wieder eine Frage zu einem neuen Problem:

Sachverhalt: Unfall mit PKW, ich und Gegner zu je 50% schuld. Gegner von meiner Versicherung bereits entschädigt. Ich nach langem Nachhaken nun von seiner Versicherung ebenso, jedoch bin ich der Meinung benachteiligt zu sein von der Abrechnung der gegnerischen Versicherung. Diese hat ein dekra-Schadensgutachten erstellen lassen,es lautet wie folgt:

Wiederbeschaffungswert: 1550 Euro
Restwert: 320 Euro
(Blödsinn, jederzeit am Markt 800Euro erzielbar Weiternutzung, Auto hat nur Beulen,aber vorteilhaft bei Abrechnung nach Gutachten,da wollte mir der Gutachter wohl einen Gefallen tun)

130% vomWiederbeschaffungswert: 2015 Euro (weil Weiternutzung, Auto hat nur Beulen)
Reparaturkosten laut Gutachten aber: 2027 Euro

-> Totalschaden ( wegen der 17Euro Differenz, rechnerisch also leider erst einmal korrekt)

Abrechnung auf Gutachtenbasis damit:
1550 -320 = 1230Euro, davon 50% = 615 Euro Auszahlung. Als Scheck inzwischen erhalten.

Was tun um den Schaden vernünftig reguliert zu bekommen (sprich rund 1000Euro zu bekommen) , laut Lackierbetrieb mündl. Kostenvoranschlag 900-1000 Euro. Die möchte ich gern soweit als möglich erstattet bekommen. Die Reparatur in freien Werkstätten würde in jedem Fall also deutlich unter den geschätzen Rep-Kosten des Gutachtens liegen.

Abrechnung auf Werkstattbasis statt Gutachtenbasis möglich? Sprich machen lassen und Rechnung vorlegen bis max. 1007,50Euro ? (50% des 130%-Wiederbeschaffungswertes)
Solange die Instandsetzung dann unter 50% von 2027 Euro liegt müsste die Versicherung dann zahlen ?
Was ist zu beachten? Muss alles mit Neuteilen gemacht werden? Dürfen Kratzer z.B. in der ansonsten intakten Stoßstange verbleiben? Wenn eine Werkstatt zu meiner Zufriedenheit instand setzt muss es so wie im Gutachten gemacht werden oder ist dies dann hinfällig?
Dort werden wie oft Positionen genannt die nicht erforderlich sind (Achsvermessung etc) und wo Altteile wieder verwendet werden können (zumal in diesem Fahrzeugalter, 20Jahre).

Oder ein Gegengutachten anführen das die Reparaturkosten unterhalb 2015 Euro des Wiederbeschaffungswertes liegen?(schlecht, kostet rund 300 Euro-oder muss gegnerische Versicherung dies mit dem Ausgleich ersetzen- und erfordert Prozess mit Unterstützung Rechtsschutz (Risiko und 150.- SB dazu) ->kaum sinvoll?)

Bei rund 400 Euro Streitwert problematisch weil man nicht viele Risikokosten dazukommen lassen darf. Natürlich weiß das vermutlich auch die Versicherung.

Grüße aus dem Ruhrgebiet!



17.02.2009 | 15:29

Antwort

von


(566)
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Grundsätzlich wird und kann die Versicherung auf ein Gegengutachten bestehen. Sie könnten es allerdings zunächst mit einem Kostenvoranschlag versuchen.


Auf Grund des Alters des Fahrzeuges gehe ich davon aus, dass ein Abzug „Neu für Alt“ bereits im Gutachten beachtet wurde und somit die Problematik Stoßstange mit Kratzern hinfällig ist. Sollte im Gutachten kein dahingehende Punkt vorliegen, wäre dies gegenüber der Versicherung ein Punkt um Ihrem Ziel zur 130% Regelung näher zu kommen. Denn dann würden sich die Reparaturkosten verringern und die Differenz von 17€ wegfallen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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Rückfrage vom Fragesteller 18.02.2009 | 08:28

Sehr geehrte Frau Sperling,

danke nochmals für die Antwort gestern auf meine Anfrage.
Ich bedaure das der Kollege schon begonnen hatte aber nicht antworten konnte, er hatte ja bereits eine Kopie des Gutachtens erhalten.

Bitte beantworten nun Sie mir also als mein Ansprechpartner noch folgende Nachfrage da zwei Punkte meiner Anfrage offen blieben und Ihr Hinweis auch eine Solche aufwarf.

1. Der Hinweis auf „alt gegen neu“ war sehr interessant: in der Tat konnte ich im Gutachten nichts dergleichen finden Ich fand folgenden Text:
Im Haftpflichtrecht muss sich der Geschädigte einen Abzug "Alt gegen Neu" anrechnen lassen, wenn die Reparatur durch den Austausch alter oder verschlissener Teile zu einer Werterhöhung des gesamten Fahrzeugs geführt hat. Im Kaskorecht ist die Versicherung bereits dann zum Abzug berechtigt, wenn durch die Reparatur einzelne Teile des Fahrzeugs im Wert erhöht wurden (§ 13 AKB).
Wie und an welcher Stelle wirkt sich dieser Abzug aus?
Es wurden Neuteile (Kotflügel, Stoßstangenabdeckung, Leisten und Kunstoffteile) eingerechnet im Wert von 301 Euro.

Mindestens 3-4 Teile sind enthalten die NICHT beschädigt sind und daher auch nicht getauscht werden müssten (sprich der Reparturwert sinkt bei korrekter Begutachtung unter den Wert des wirtschaftlichen Totalschadens -> Gutachten ist daher anzuzweifeln und nicht in meinem Sinne)

->2. ist statt der von der Versicherung vorgenommenen Abrechnung auf Gutachtenbasis die von mir in der Frage gestellte Abrechnung auf Werkstattbasis trotz des wirtschaftlichen Totalschadens möglich? Sprich wenn ich jetzt reparieren lasse für rund 1000Euro muss die Versicherung dies bezahlen? Muss dies eine Gesamtrechnung sein oder reichen Einzelbelege?

3. Kann ich ein Gegengutachten anfertigen lassen und muss dies nicht die Versicherung in jedem Fall noch (zusammen mit 25Euro Pauschale wie ich las) ersetzen? Oder wie Sie vorschlugen einen Kostenvoranschlag der Werkstatt gegenhalten in Höhe der rund 1000Euro?
Wie müsste die Vers. reagieren wenn ich reparieren lassen will?

Vielen Dank und Grüße aus dem Ruhrgebiet!
Schmidthüsen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.02.2009 | 09:41

Sehr geehrter Fragesteller,

ich darf Ihre Nachfragen wie folgt beantworten:

1.Bei Austausch der Teile gehe ich auch von Lackierung aus und somit ist eine Wertsteigerung vorliegend. Für die Berechnungen gibt es keine klaren Regelungen, jedoch 10-20% der Reparaturkosten (inkl. lack) können angesetzt werden.

2. Zum jetzigen Zeitpunkt haben Sie nur Anspruch auf Abrechnung nach den Werten des Gutachtens unbeachtlich, ob Sie Rechnungen vorlegen oder nicht.

3. Wenn das erste Gutachten fehlerhaft ist, so muss die Versicherung das zweite bezahlen. Kommt das zweite Gutachten zum gleichen Ergebnis wie das erste, dann muss die Versicherung die Kosten nicht tragen. Wie bereits mitgeteilt, muss die Versicherung sich nicht auf den Kostenvoranschlag einlassen, aber Sie können es versuchen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 18.02.2009 | 09:48

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 18.02.2009
4,2/5,0

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