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KFZ- REPARATUR


01.03.2005 13:26 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Am 31. Juli 2001 habe ich einen neuen Citroen- Berlingo Kastenwagen über ein Autohaus geleast.
Es wurden alle Inspektionsintervalle eingehalten und durchgeführt.
Am 03.01.2003, bei 43.000 km scherte sich die auf einer mit der Kurbelwelle verbundenen Welle befestigte Riemenscheibe ab.
Das Autohaus versicherte mir, dass dies Ihr erster Fall ist und so etwas noch nicht vorgekommen wäre.
Die Reparaturkosten wurden von Citroen übernommen, da es noch in der Garantiezeit war.
Nach Ablauf der Leasingzeit Anfang August 2004 habe ich den PKW vom Autohaus abgekauft.
Da ich das Auto gepflegt und regelmäßig gewartet habe, dachte ich richtig zu handeln.
Am 26.02.2005, bei ca. 97.500 km scherte sich nun die damals instand gesetzte Riemenscheibe wieder ab.
Der gleiche Fall wie 2003, aber da auf dem Auto keine Garantie mehr ist soll ich an den
Reparaturkosten beteiligt werden. Einen Teil will die Fa. Autohaus über Kulanz abrechnen ( Materialkosten zu 80 % und Arbeitsleistung zu 30 % auf Kulanz ).
Da es sich aber, meiner Meinung nach, eindeutig um einen von Neu an eingebauten Fehler handelt, bin ich nicht gewillt irgendwelche Kosten zu tragen.
Ich habe so schon genug Unannehmlichkeiten mit diesen zwei Pannen gehabt.
Diese wären Fahrten zum Autohaus, alle damit verbundenen Anrufe, keine Transportmöglichkeit für mein Gewerbe, Arbeitszeitausfall.
Nach der erneuten Instandsetzung der Riemenscheibe besteht dann für mich wieder die Gefahr und Wahrscheinlichkeit, dass sich die Scheibe nach ca. 40.000 bis 50.000 km wieder
abschert. Dies ist für mich keine zufrieden stellende Lösung.
Citroen sollte vielmehr untersuchen warum diese Panne immer wieder passiert.
Wie soll ich mich nun verhalten??
In Erwartung eines Antwortschreibens verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

U. Schäfer

P.S. -Frage: Besteht nicht eine Gebrauchtwagengarantie ab Kaufdatum 08.2004 ?
( In der verbindlichen Bestellung von 2004 wurde der Passus mit Garantie durchgestrichen ).

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Sehr geehrte Fragenstellerin,
Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Ob eine Gewährleistung auf das reparierte Teil in Betracht kommt, kann in Ihrem Fall dahingestellt bleiben. Da mit Sicherheit die Reparatur im Januar 2003 ausgeführt wurde, wäre in keinem Fall noch ein Gewährleistungsanspruch Ende Februar 2005 anzunehmen.
Natürlich können Sie die Fa. Citroen noch einmal kontaktieren und über den Mangel informieren, vielleicht erreichen Sie dort noch eine weitere Kulanz.
Für die zukünftigen Befürchtungen eines weiteren Schadens bestehen zwar Anhaltspunkte, juristisch lässt sich diese Vorahnung jedoch leider nicht verwerten.

Auf Ihre weitere Frage habe ich ein Gerichtsurteil gefunden, welches die Gewährleistung beim Kauf nach Leasing ablehnt. Dort heißt es u. a.:

„Denn die Beklagte haftet aus dem Kaufvertrag nicht für Sachmängel des Leasing-fahrzeugs. Die Zubilligung einer mit Abschluss des Kaufvertrages über das Leasing-fahrzeug zur Entstehung gelangenden vollen kaufvertraglichen Gewährleistung zu-gunsten des Leasingnehmers hält das Gericht für die Interessen der Beteiligten nicht angemessen.“
(Amtsgericht Frankfurt am Main; Az: 30 C 1875/03 – 20; Urteil vom: 16.12.2003)

In diesem Zusammenhang kommt es natürlich auf alle Einzelheiten des Leasingvertrages an, ich gehe jedoch davon aus, dass ein Kauf gewollt und vertraglich auch geregelt war.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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