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KFZ Kauf


04.02.2007 07:06 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

Ende Februar 2006 kaufte ich mit Kaufvertrag von einem Gartenbaubetrieb ein KFZ.
Jetzt muß die komplette Tachoeinheit ausgetauscht werden (Kosten ca. 450,-Euro).
Habe ich einen gesetzlichen Anspruch auf Erstattung der Kosten weil der Wagen von einem Unternehmen verkauft wurde?

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Sehr geehrter Herr Fragesteller,

Gebrauchtwagenkauf:
Sofer es sich um einen Gebrauchtwagenkauf handelt und im Vertrag die Gewährleistung des Verkäufers für Mängel ausgeschlossen wurde,bestehen Ansprüche nur bei Arglist.

Arglist läge vor-was Sie beweisen müssten(in der Praxis sehr schwierig)-wenn der Verkäufer in Kenntnis der möglicherweise im Februar 2006 schon bestehenden Reparaturanfälligkeit der Tachoeinheit diese Ihnen gegenüber verschwiegen hätte.


Steht im Kaufvertrag(im Nachfolgenden KV) kein Gewährleistungsausschluss(d.h.keine Regelung,dass der Verkäufer für Mängel nicht haftet),oder steht im Kaufvertrag ausdrücklich,dass der Verkäufer die Mängelfreiheit der Tachoeinheit zusichert ,dann müssen Sie dem Verkäufer schriftlich eine Frist zur Mängelbehebung setzen.
reagiert der Verkäufer nicht,können Sie dann den Austausch der Tachoeinheit in Auftrag geben und die anfallenden Kosten vom
Verkäufer erstattet verlangen.

Reagiert der Verkäuferin der Weise ,dass er zwar etwas tut,aber die Tachoeinheit nicht ordentlich austauscht,müssen Sie dem Verkäufer für diesen Fall nochmals eine (2.und letzte)Frist zur ordentlichen Mängelbeseitigung setzen.

In diesem zueltztgenannten Fall können Sie die Reparatur erst dann selbst in Auftrag geben,wenn der Verkäufer auch zum 2.Mal
nich korrekt repariert.

Steht im KV ein Gewährleistungsausschluss und keine Zusicherung(s.o).,gibt es keine Ansprüche gegen der Verkäufer.


Neuwagenkauf:

In diesem Fall kommt es nicht darauf an ,was im Kaufvertrag steht.Der Verkäufer muss die Reparatur vornehmen,oder,unter den oben genannten Voraussetzungen(Fristsetzung) zahlen.


Sollte der Verkäufer (bei Neuwagen-oder Gebrauchtwagen) allerdings bestreiten,dass der Mangel bei Vertragschluss schon bestanden hat,müssen Sie das Gegenteil beweisen.Dies geht regelmäßig nur mit sehr aufwendigen Kosten(Sachverständiger)einher.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothe Mertens

Rechtsanwältin

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