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KFZ KAUF VERKÄUFER WEIGERT SICH DEN WAGEN HERAUSZUGEBEN

27.02.2011 16:35 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


ich habe einen schriftlichen kaufvertrag über ein kfz geschlossen und 500 euro anbezahlt.
nun wollte ich den wagen abhohlen aber die mutter
des verkäufers weigerte sich den wagen herauszugeben
mit der begründung ihr sohn habe zwar in ihrem auftrag gehandelt aber der wagen sie viel mehr wert
und dafür würde sie den wagen nicht herausgeben.
eine kompromisslösung halte ich für ausgeschlossen.
nun meine frage, was habe ich für möglichkeiten
bzw. wie sieht das ganze rechtlich aus, da ich
auch durch die anfahrt rund 1000 km zurückgelegt habe? desweiteren sprang der wagen nicht an, obwohl
im vertrag festgelegt war, dass der verkäufer sich
darum kümmert, dass der wagen einwandfrei läuft!
über eine einschätzung, was ich konkret für möglichkeiten habe wäre ich dankbar!!!

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Wenn ein Vertrag über einen Kaufpreis mit 500 Euro geschlossen wurde, muss der Vertrag auch erfüllt werden.

Weigert sich die Gegenseite, das Fahrzeug zu Eigentum zu übereignen und das Geld anzunehmen, können Sie auf Erfüllung klagen.

Scheitert Ihr Erfüllungsverlangen können Sie auch von dem Kaufvertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen.

Ansonsten muss die Gegenseite den Vertrag anfechten. Dann stehen Ihnen aber Schadensersatzansprüche zu, insbesondere für die vergeblichen Aufwendungen, wie die Fahrtkosten.

Nachfrage vom Fragesteller 27.02.2011 | 16:54

der kaufpreis für den wagen lag bei 20000 euo,
die 500 euro war nur die anzahlung.
ich habe also 2 möglichkeiten
1. auf herausgabe klagen
2. auf schadensersatz klagen

wie hoch wäre dieser erwartungsgemäss?

danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.02.2011 | 17:05

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Sie müssen auf Erfüllung, nicht auf Herausgabe klagen und notfalls auf Schadensersatz gehen.

Die Erfolgsaussichten sind gut, da die Gegenseite (bisher) keine schlagenden Argumente hat, den Vertrag nicht zu erfüllen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen abschließend weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

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