Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

KFZ Händler hält sich nicht an Angebot

06.01.2017 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich habe von einem Autohaus ein schriftliches Angebot für einen gebrauchten Wagen erhalten.

Auf dem Schreiben steht:

Fahrzeugausdruck vom 02.01.2017 dann sind die ganzen Fahrzeugdaten, Sonderausstattung u.s.w augezählt. Handschriftlich wurde noch vermerkt: "Ex hausinternes Fahrzeug Firma X, Mietwagen".

Unten steht maschinel ausgedruckt: "Fahrzeugpreis 19.950,00€" handschriftlich wurde genau darunter vermerkt "-8.500,- GW" (Abzug für meinen bisherigen Gebrauchtwagen. Und darunter ein Strich sowie dann "= 6.500,- Zuzahlung"

Nun sagt der Händler heute, dass es ihm sehr Leid tut aber er hat sich verrechnet und einen Fehler gemacht. Er kann mir den Wagen nur für 9950,-€ verkaufen.

Ich bin der Meinung, dass es sich um ein schriftliches Angebot hält und der Händler daran gebunden ist.

Auf dem Zettel stehen sonst keine weiteren Dinge. Es steht dort auch nicht das Wort "Angebot" und es wurde auch nicht unterschrieben.

Für mich handelt es sich trotzdem um ein schriftliches Angebot und ich möchte gern wissen, ob der Händler an dieses nun gebunden ist? Welche Möglichkeiten habe ich?

Vielen Dank

06.01.2017 | 20:16

Antwort

von


(3072)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

ein Angebot muss nicht unterschrieben sein, um wirksam zu sein. Wenn Sie dieses Angebot durch Erklärung angenommen haben, dann hat dies Gültigkeit und Sie können das Fahrzeug Zug um Zug gegen Zahlung verlangen. Dieses sollten Sie schriftlich per Einwurfeinschreiben mit Frist von zehn Tagen verlangen.

Sollte er nicht reagieren, können Sie gerichtlich vorgehen.

Der Händler kann sich auch nicht auf einen Kalkulationsirrtum berufen, da er im Vorfeld seinen Rechenweg nicht offengelegt hat und der Preis nicht auffällig zu niedrig ist.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(3072)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90207 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Anfrage wurde kurz und präzise zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super, danke für die schnelle und ausführliche Antwort! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnell, kurz, prägnant, verständlich --> binz gänzlich zufrieden ...
FRAGESTELLER