Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

KAnn mein Mann die Ehe annulieren, weil ich homosexuell bin?


19.07.2006 07:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,also ich bin seit 16.06.06 verheiratet,jedoch ist es so,dass ich gemerkt habe,schon davor nur wollte ich es mir nicht eingestehen,dass ich homosexuell bin.
Ich wollte wissen ob dieses ein Grund ist,dass mein Mann die Ehe annulieren lassen kann? und wie des abläuft,geht das über einen Anwalt, wieviel kostet des so in etwa und wie lang dauert soetwas?
Danke

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,
in Beantwortung Ihrer Anfrage teile ich Ihnen folgendes mit:

Eine Annulierung der Ehe ist nur gemäß § 1314 BGB möglich.

Nach dieser Vorschrift ist eine Aufhebung der Ehe unter folgenden Voraussetzungen möglich:

1) ein Ehegatte bei der Eheschließung nicht volljährig war;
2) ein Ehegatte bei der Eheschließung geschäftsunfähig war;
3) ein Ehegatte, der eine Ehe eingehen will, noch mit einer dritten Person verheiratet ist (Doppelehe);
4) wenn ein Verwandtschaftsverhältnis in gerader Linie (Kinder – Eltern) sowie zwischen voll- und halbbürtigen Geschwistern besteht;
5) ein Verwandtschaftsverhältnis in gerader Linie durch Annahme als Kind begründet wurde;
6) ein Ehegatte sich bei der Eheschließung im Zustande der Bewusstlosigkeit oder vorübergehende Störung der Geistestätigkeit befand;
7) ein Ehegatte bei der Eheschließung nicht gewusst hat, dass es sich um eine Eheschließung handelt;
8) ein Ehegatte zur Eingehung der Ehe durch arglistische Täuschung über solche Umstände bestimmt worden ist, die ihn bei Kenntnis der Sachlage und bei richtiger Würdigung des Wesens der Ehe vor der Eingehung der Ehe abgehalten hätten;
9) ein Ehegatte zur Eingehung der Ehe widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist;
10) beide Ehegatten sich bei der Eheschließung darüber einig waren, dass sie eine eheliche Lebensgemeinschaft nicht begründen wollen.

Die Voraussetzungen dieser Vorschrift liegen nach ihrer Sachverhaltsschilderung jedoch nicht vor.

Das bedeutet, dass Sie sich ganz normal scheiden lassen müssten.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Weber
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER