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Jugendstrafrecht


14.03.2005 14:40 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,

wir haben eine Vorladung der Polizei erhalten, in der unser Tochter
(14 J.)beschuldigt wird, einen Garagenschlüssel gestohlen zu haben.

Sie hatte sich mit ihrer Freundin zusammen an einem Privatgründstück von 9-oder 10jährigen Kindern provozieren lassen, ging auf dieses Grundstück und nahm den Schlüssel und warf ihn aber gleich wieder zurück auf das Grundstück. Nun haben wir unsere Tochter den Schlüssel suchen lassen (mit Freundin), sie hat ihn dann auch sofort gefunden und bei der Familie abgegeben.

Ich rief heute bei der Polizei an und es wurde nicht weitergegeben, dass der Schlüssel wieder da ist, ich nehme an, dass dies auch so beabsichtigt ist. Die Polizistin sagte mir, man müsse nicht aussagen, aber ich bin jetzt unschlüssig.

Wäre es sinnvoll auszusagen, ich hätte ja nichts dagegen, denn so kann man beweisen, wie es die Sachlage wirklich war und wie groß sind die Chancen, dass das Verfahren vom Staatsanwalt eingestellt wird?
Ich bin jetzt etwas verunsichert, unsere Tochter ist momentan etwas pubertär, aber sie war noch nie auffällig und sie hat sich mit dem Schlüssel nichts dabei gedacht)

Vielen Dank für Ihre Antwort!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

hier wäre es sinnvoll, den gesamten Sachverhalt zu schildern. Gleichzeitig sollte beantragt werden, von einer Verfolgung abzusehen (obwohl es vielleicht für Ihre Tochter ganz "heilsam" wäre, einmal vor dem Jugendrichter (der dann aber nur eine Ermahnung aussprechen wird) zu stehen).

Es ist hier davon auszugehen, dass das Verfahren eingestellt wird, wobei auch eine schriftliche Entschuldigung gegenüber dem Eigentümer des Schlüssels (geschrieben von der Tochter) ebenso helfen wird, wie eine Erklärung von Ihnen, dass Sie die Sache mit der Tochter besprochen und Sie auch schon bestraft haben.


Ich wünsche viel Erfolg und ziehen Sie den Betrag für diese Frage ruhig vom Taschengeld ab, in der Hoffnung, dass das als Warnung ausreichend ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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