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Jugendstrafe / Eintrag ins FZ ?


| 16.02.2007 17:37 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



sehr geehrter anwalt,

ich habe die chance in einem großen unternehmen anzufangen.
ich wurde im märz 2006 nach jugendstrafrecht zu 100 sozialstunden und führerscheinabgabe von 3 monaten und rückzahlung an die geschädigten verurteielt.die war mein erstes urteil, und ich bin seit dem auch nicht nochmal straffällig geworden.bereu alles zu tiefst! zur tatzeot war ich 19, heute 20. ich habe alle auflagen erfüllt, und möchte nun wissen, ob ich einen eintrag in das zentralregister habe, da ein eintrag für mich negativ wäre, und somit meine einstellung gefährden würde. ich wurde wegen betruges in geringen fällen verurteielt, und es handelte sich überwiegend um tankbetrug und kleinere beträge beim ec einkauf.

bitte um antwort.vielen dank im voraus.
mit freundlichen grüßen
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderungen gern wie folgt beantworten möchte.

Die genannte Verurteilung wird zwar in das Bundeszentralregister aufgenommen. Allerdings unterbleibt eine Aufnahme ins polizeiliche Führungszeugnis. Daher dürfen Sie sich als „nicht vorbestraft“ bezeichnen. Auch bei einem etwaigen Bewerbungsgespräch müssen Sie die Verurteilung nicht offen legen. Hierfür drohen Ihnen keine Nachteile.

Abschließend bitte ich zu beachten, dass diese Antwort zwar alle wesentlichen Aspekte des von Ihnen geschilderten Falles umfasst, jedoch daneben Tatsachen relevant sein könnten, die möglicherweise zu einem anderen Ergebnis führen würden. Verbindliche Auskünfte sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Einschätzung Ihrer Rechtslage ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Tobias Kraft
Rechtsanwalt


www.jeromin-kraft.de

Nachfrage vom Fragesteller 16.02.2007 | 18:13

danke sehr ... ich vergass zu fragen , ob die luftfahrtbehörde diesen eintrag einsehen kann, denn ich muss einen antrag auf zuverlässigkeit abgeben ,der dem zukünftigen arbeitgeber zugeschickt wird. dieser wird geprüft, und wird der airline vorgelegt, damit ich in alle bereiche des flughafens zutritt bekomme... danke nochmals, sie haben mir sehr geholfen...somit kann ich endlich wieder in ruhe schlafen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.02.2007 | 18:37

Sehr geehrter Fragesteller,

bedauerlicherweise gibt es gerade für (angehendes) Personal im Bereich der Luftfahrt einige Besonderheiten. Wie Sie selbst schreiben, stehen dort Überprüfungen der Zuverlässigkeit an. Diese ergeben sich aus § 7 des Luftsicherheitsgesetzes.

Die Luftsicherheitsbehörde kann daher auch unbeschränkte Auskünfte aus dem Bundeszentralregister einholen. Ob die Behörde davon Gebrauch machen wird, vermag ich jedoch nicht zu beurteilen. Diesbezüglich besteht ein Ermessen der Behörde unter Berücksichtigung des konkret zu besetzenden Arbeitsplatzes (Sicherheitsrelevanz?). Möglicherweise gelangt die Behörde daher zu den Informationen über Ihre Verurteilung. Selbst dies hieße aber nicht zwingend, dass man Sie ablehnt.

Ich wünsche Ihnen trotz des vorstehend Genannten für Ihre Bewerbung alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Kraft
Rechtsanwalt

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