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Jugendamt Termin

19.09.2018 11:07 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgenden Sachverhalt: Ich habe vor kurzem mein erstes Kind in der Klinik per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Dort wurde routinemäßig und ohne mein Wissen/Einverständnis eine Stuhlprobe aus dem Mykonium (Kindspech, Erststuhl) meines Babys entnommen und auf Amphetamin positiv getestet. Bluttest und Urintest sind bei uns beiden negativ. Wie bereits oben beschrieben, wurden diese Tests ohne mein Wissen durchgeführt. Jetzt habe ich erneut, um zu beweisen, dass ich keine Drogen nehme, einen Urintest abgegeben, der natürlich negativ auf alle Drogen getestet wurde. Ich habe noch nie in meinen Leben irgendeine Art von Drogen konsumiert, ich kann mir den Befund im Kindspech nicht erklären. Die Klinik hat bei solch einem Befund aber immer die Pflicht, es dem Jugendamt zu melden. Ein Termin wurde vereinbart, um sich mit einem Berater darüber zu unterhalten. Ihm habe ich schon im Vorherein die Situation geschildert und er schien es mir auch so zu glauben. Jetzt wäre meine Frage, wäre es ratsam sich für jenes kommende Gespräch einen Rechtsbeistand zu holen? Oder wäre das an der Stelle noch nicht notwendig? Es gibt außer diesem unergründlichen Befund keine Anzeichen auf eine Vernachlässigungen meines Kindes, das sehen auch die Klinikmitarbeiter, Kind und ich sind noch auf Station und ich kümmere mich ganz normal um sie. Was kann ich von dem kommenden Gespräch also erwarten? Kann etwas dramatisches passieren? Hat das Jugendamt aufgrund dieses Befundes das Recht, mir mein Kind zu nehmen? Sind diese Tests ohne mein Einverständnis überhaupt angemessen gewesen? Ich habe große Angst und bin sauer über die ganze Situation, wie kann so ein Befund zustande kommen, wenn ich im Leben noch nie Drogen angefasst habe? Fühle mich betrogen!

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Sehr geehrte Ratsuchender,


vorab zur Beruhigung: Das Kind kann Ihnen aufgrund der Sachverhaltsdarstellung derzeit nicht weggenommen werden.


Gleichwohl darf die Angelegenheit nicht unterschätzt werden, so dass ich Ihnen dringend rate, einen Rechtsanwalt unverzüglich einzuschalten, der sich erst einmal nach Akteneinsicht ein umfassendes Bild machen wird.

Das Jugendamt ist gehalten, bei Verdacht der Kindeswohlgefährdung einzugreifen, wobei der verdacht hier besteht.

Aber das Verhalten der Klinik ist so nicht rechtens, wenn tatsächlich keine Einwilligung zur Untersuchung gegeben worden ist. Dann dürften ansich auch die Untersuchungsergebnisse nicht vom Jugendamt verwertet werden.

Da aber immer das Kindeswohl der entscheidend Faktor ist, wird auch diese unzulässige Befundung dann im Zweifel als verwertbar herangezogen, so dass danach - nach Aktenlage - eben der Positivtest existiert.

Dieser ist auszuhebeln, was Sie aber eben nur mit anwaltlicher Hilfe und dem ärztlichen Attest der Negativbefundung machen sollten.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

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