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Jubiläumszahlung vom Schwiegerkind Berechnung Elternunterhalt

| 02.06.2019 12:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Mutter bekommt für ihre Heimunterbringung monatlich vom Sozialamt Geld. Bisher wurde ich nicht zur Zahlung von Unterhalt herangezogen. Im Juli wird mein Mann eine hohe Einmalzahlung anlässlich seines 25jährigen Dienstjubiläums erhalten (netto ca. 10.000 Euro). Ich habe in der Literatur gelesen, dass in diesem Fall der Betrag über einen "angemessenen" Zeitraum zu verteilen ist.
Meine Frage lautet, was ist unter angemessen zu verstehen? Könnten Sie mir hierzu ein Berechnungsbeispiel nennen? Vielen Dank.

02.06.2019 | 13:06

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Einmalzahlungen sind nach der Rechtsprechung auf einen längeren Zeitraum zu verteilen. Zahlungen, die jährlich erfolgen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, werden auf zwölf Monate verteilt. Sonderzahlungen, die - wie hier - nicht jedes Jahr geleistet werden, sind nach den Leitlinien der Oberlandesgerichte auf einen „angemessenen Zeitraum" zu verteilen, wobei teilweise ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass es sich dabei um „mehrere Jahre" handelt.

Da es sich hierbei stets um eine Wertungsfrage handelt, lässt sich leider nicht voraussagen, wie ein Gericht in Ihrem Fall entscheidet. Wenn aber solche Zahlungen nur alle zehn Jahre oder noch seltener erbracht werden, lässt sich sicher eine Verteilung auf zumindest drei oder fünf Jahre rechtfertigen.

Nicht unwichtig ist nach meinem Dafürhalten aber auch, dass es sich nicht um Ihre Sonderzahlung, sondern um die Ihres Mannes handelt. Wenn bei Ihnen keine eingeschränkten Lebensverhältnisse herrschen, lässt sich durchaus fragen, ob er diesen Betrag überhaupt komplett für den (Familien-)Unterhalt zur Verfügung stellen muss, oder ob er diese Zahlung nicht auch teilweise für sich verbrauchen darf. Schließlich schulden nur Sie, nicht aber er Ihrer Mutter Unterhalt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Bewertung des Fragestellers 02.06.2019 | 13:30

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