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Jobwechsel mit Kündigung durch AN - Zwei kurze Fragen dazu

08.06.2015 17:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor zum 31.09.15 bei meinem bisherigen Arbeitgeber fristgerecht zu kündigen und ab 1.10.15 ein neues AN Verhältnis zu beginnen. Ich werde selber kündigen. Es wird keinen Aufhebungsvertrag geben.

Fakten falls von Interesse:
- bisheriges Arbeitsverhältnis lief 7 Jahre
- gesetzliche Kündigungsfrist wurde vereinbart (1 Monat zum 15. oder 1.)
- Probezeit des neuen Vertrages: 6 Monate


Ich habe nun dazu folgende Fragen die ich gerne klären lassen würde:

1. Habe ich vom Arbeitsamt Sperrfristen bzgl. Arbeitslosengeld zu erwarten wenn mich der neue Arbeitgeber innerhalb der Probezeit kündigt? (Schließlich habe ich selber ja einen bestehenden Vertrag gekündigt)

2. Ich habe 24 Urlaubstage im Jahr. Stehen mir bei einer Kündigung 24 Tage oder nur 20 zu?


Vielen Dank

08.06.2015 | 19:18

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bezüglich einer Sperrzeit sehe ich wenige Risiken. § 159 SGB III: Ruhen bei Sperrzeit stellt darauf ab, dass der Arbeitslose diese Situation selbst herbeigeführt hat. Dabei ist es durchaus umstritten, ob der Wechsel von einem sicheren in einen gefährdeteren Bereich eigenverschuldet ist. Das Bundessozialgericht hat dies beim Wechsel von einem unbefristeten in ein befristetes Arbeitsverhältnis bejaht. Allerdings auch diese Frage bereits verneint, wenn beim Wechsel die begründete Hoffnung bestand, dass das Arbeitsverhältnis dann verlängert wird.

Bei Ihnen ist der Fall noch eindeutiger. Sie wechseln von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis in ein ebenfalls unbefristetes. Werden Sie während der Probezeit gekündigt, haben Sie gerade nicht selbst eine Arbeitslosigkeit herbeigeführt, sondern erstmal Ihr neuer Arbeitgeber (jedenfalls wenn Sie keine Veranlassung zu einer verhaltensbedingten Kündigung gegeben haben).

Ihnen stehen – nach den gesetzlichen Vorschriften – 24 Urlaubstage für das Jahr 2015 zu. Dies ergibt sich im Umkehrschluss aus § 5 BUrlG: Teilurlaub , da Sie erst in der zweiten Jahreshälfte ausscheiden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Johannes Kromer

ANTWORT VON

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