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Jobcenter will Geld zurück. Bin jetzt Berufstätig. 'Wie Selbstbehalt errechnet'?

19. September 2022 12:38 |
Preis: 51,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Der Jobcenter fordert von mir (nach drei Jahren), berechtigterweise ,alte Erstattungsbescheide zu begleichen.

Ich bin eine alleinerziehende berufstätige Mutter und bekomme vom Jobcenter seit ca. 3 Jahren keine Leistungen mehr.
Als ehemalige Harz 4- Empfängerin, wurden vom Jobcenter von Erstattungsbescheide monatlich Beträge von meinem Harz 4 ,zurückbehalten / verrechnet.

Da ich jetzt keine Leistungen vom Jobcenter mehr erhalte ,werden Forderungen vielleicht anders verrechnet werden dürfen ,---dazu die folgende Frage .

Wie wird jetzt mein Selbstbehalt verrechnet ?
,

19. September 2022 | 13:09

Antwort

von


(573)
Alte Schmelze 16
65201 Wiesbaden
Tel: 0611-13753371
Web: http://deutschland-schulden.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

außerhalb des Bezuges von Sozialleistungen können die Sozialbehörden Ihre Forderungen nur in dem Rahmen geltend machen bzw. zwangsweise beitreiben wie dies auch anderen Gläubigern möglich ist.

Daher gelten hier die Regelungen zur Pfändungsfreigrenze. Bei zwei Kindern wäre es im Falle einer Vollstreckung aufgrund der beiden Kindern erst ab einem Nettoeinkommen von 2.100,00 € möglich bei Ihnen zwangsweise Geld beizutreiben, das Kindergeld bleibt dabei außen vor. Weiterhin ist der Pfändungsbetrag gestaffelt (ggf. nach der Pfändungstabelle googeln). Bei einem Nettoeinkommen von 2.400,00 € könnten z.B. nur 116,13 € eingezogen werden.

Bei einem Kind wäre ab einem Nettoeinkommen von 1.840,00 € eine Pfändung möglich. Bei einem Nettoeinkommen von 2.400,00 € wären dann 289,61 € pfändbar.

Allerdings wäre es natürlich sinnvoller mit dem Amt eine Ratenzahlung zu vereinbaren und hier eine Ratenhöhe zu wählen, die Ihnen auch möglich ist. Das Amt könnte eine solche Vereinbarung zwar ablehnen, dann ist aber (siehe oben) nur eine vergleichsweise geringe zwangsweise Durchsetzung möglich. Sollte sich das Amt weigern können Sie dann einfach das zahlen, was Ihnen möglich ist, um zumindest das Auflaufen von weiteren Zinsen (Säumniszuschlägen) zu vermieden.


Ich hoffe damit Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben und wünschen Ihnen noch einen schönen Tag und eine schöne Woche.

Mit freundlichen Grüßen,
RA Fabian Fricke


ANTWORT VON

(573)

Alte Schmelze 16
65201 Wiesbaden
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