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Jetzt hab ich Angst, dass meine Ex mir das Haus wegpfänden will, wie kann ich mich schützen, sollte

09.12.2010 00:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Ich bin seid 5 Jahren von meiner Lebensgefährtin und meinen beiden Kindern 11 u. 13 getrennt.Ich bin seid 15 Jahren selbständig. Habe vor 3 Jahren 105% Unterhalt beurkunden lassen. Durch die Ereignisse der letzten 5 Jahren( Trennungskrieg, Insolvente Kunden,usw.) bin ich Gesundheitlich (psychisch)angeschlagen, meine abnehmende Belastbarkeit und die schlechte wirtschaftliche Lage sowie die schlechte Börsen Entwicklung haben mich finanziell sehr in die Ecke getrieben.In diesem Zeitraum wurde die Düsseldorfer Tabelle um 37 % angehoben!! Ich befürchte dass das kommende Jahr auch nicht viel besser laufen wird, und ich weiß´nicht mehr,wie ich den Unterhalt bezahlen soll,da ich inzwischen auch meine ersparte Altersvorsorge fast aufgebraucht habe.Eine neue Festlegung per Gericht auf 100% steht in keinem Kosten/ Nutzen Verhältniss. Alles was ich besitze ist das Haus in dem ich wohne,das ist aber noch mit 150 000€ belastet.Jetzt hab ich Angst das meine Ex mir das wegpfänden will. Wie kann ich mich schützen, sollte ich es den Kindern überschreiben, und mir ein Wohnrecht einräumen, oder welche Möglichkeiten gibt es? Diese Angst und der Druck machen die Sache immer schlimmer, und ich fürchte einen Totalausfall meiner Arbeitskraft!!
09.12.2010 | 06:33

Antwort

von


(257)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Grundsätzlich können Sie nur verpflichtet werden Kindesunterhalt bis zu Ihrem Selbstbehalt zu bezahlen. Wenn sich Ihre Einkommenssituation ändert/verschlechtert, kann dies im gerichtlichen Verfahren abgeändert werden.

Eine Pfändung im Rahmen einer Vollstreckung kann nur durchgeführt werden, wenn ein Anspruch – evtl. aus bestehenden Rückständen - bereits tituliert ist. Hierzu fehlen aber entsprechende Anhaltspunkte in Ihrer Sachverhaltsschilderung.
Generell ist es so, dass eine Pfändung nur in Ihr Vermögen vorgenommen werden kann, d. h. wenn sich die Immobilien nicht mehr in Ihrem Eigentum befinden würde, wäre dies nicht mehr möglich.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin





Nachfrage vom Fragesteller 01.02.2011 | 15:35

sehr geehrte Frau Hein,
leider wurden meine Fragen, trotz mehrmaligen nachhakens nicht beantwortet!! Für eine weitere Zahlung in Höhe 150€+Mwst sehe ich keine Veranlassung.
Also nochmal meine Fragen,habe ich als selbständiger eine freigrenze von 235000€ Altersvorsorge die nicht gepfändet werden kann?
Wie kann ich die mtl. Unterhaltszahlung reduzieren ohne Gerichts und Anwaltskosten zu produzieren. Ich habe 2009 jeden Monat 571 Euro überwiesen, mein Steuerabschluß hat ein zu versteuerndes Jahres Einkommen von unter 5000 € ergeben,was ist mit zuvielbezahlten Gelder?
Das sind keine neuen Fragen , ich habe versucht es verständlicher zu formulieren.
mfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2011 | 04:57

Sehr geehrter Fragesteller,
hiermit nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:

Hinsichtlich der Pfändung der Altersfreigrenze hängt dies von Ihrem Alter ab. Dies kann ich ohne weitere Angaben nicht beantworten.

Wenn der Titel geändert werden soll, dann ist dies im Wege einer Abänderungsklage möglich.

Zuviel gezahlter Unterhalt kann in der Regel nicht zurückgefordert werden, da die Gegenseite den Einwand der Entreicherung geltend machen kann und in der Regel auch wird.

Ich hoffe Ihnen nun weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


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