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Jahrelang zu wenig Gewerkschaftsbeiträge gezahlt

| 10.06.2021 09:13 |
Preis: 35,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


10:08

Hallo,
ich war jahrelang selbstständig, im Ausland und dann arbeitslos und dann wieder im Ausland.
Seit 2012 habe ich zu geringe Gewerkschaftsbeiträge bezahlt, obwohl mein Einkommen stark gestiegen ist.
Kann es mir eines Tages passieren, dass die Gewerkschaft mir eine Rechnung von mehreren 10000 Euros stellt, wo ich all die Jahre nachzahlen muss?
Lohnt es sich aus der Gewerkschaft auszutreten, um diese Haftungskette abreißen zu lassen oder wird die Gewerkschaft dann erst recht aufgeweckt eine Nachforderung zu stellen und genauer hinzuschauen?
Gruß

10.06.2021 | 09:36

Antwort

von


(102)
Badergraben 24
04808 Wurzen
Tel: 03425-853355
Web: http://www.rechtsanwalt-wurzen.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Austritt aus der Gewerkschaft ändert nichts an bereits entstandenen Forderungen, so dass aus dem von Ihnen genannten Grund hierfür kein Anlass besteht.

Ob und in welchem Umfang die Beiträge nachträglich neu festgesetzt werden können, hängt von der Satzung ab, die ich nicht kenne. Da müssten Sie mal in die entsprechenden Beitragsbestimmungen schauen.

Allerdings verjähren auch die Ansprüche auf Mitgliedsbeiträge gemäß § 195 BGB in drei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt jeweils mit dem Jahresende.

Das bedeutet, dass Beiträge für die Zeit vor 2018 grundsätzlich verjährt sind und nicht mehr geltend gemacht werden können.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Kinder

Rückfrage vom Fragesteller 10.06.2021 | 10:01

Super. Das heißt ja, dass ich im Notfall nur bis zu 3 Jahre rückwirkend die Differenz aus gezahltem Beitrag und zu zahlenden Beitrag bezahlen muss?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.06.2021 | 10:08

Ja, falls überhaupt in der Satzung eine Nachberechnung vorgesehen ist. Das müssten sie aber anhand der Satzung prüfen. Diese sollte Ihnen eigentlich vorliegen. In der Regel finden Sie die sonst im Internet. Um eine Übersendung zu bieten, wäre vielleicht nicht ratsam.

Bewertung des Fragestellers 10.06.2021 | 10:26

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