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Ist rechtlich ein Arbeitsverhältnis zustande gekommen?

27.05.2020 14:47 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


09:32

Zusammenfassung:

Mündlicher Arbeitsvertrag zustande gekommen und bindend?

Ich hatte mich in einem Betrieb als Teilzeit-Hausdame beworben.Der Probe-Arbeitstag (7 Stunden) verlief positiv.Daraufhin habe ich 4 Tage am Stück - zur vollsten Zufriedenheit -jeweils 14 Stunden als Hausdame in dem Betrieb gearbeitet und dafür bar 10 Euro netto erhalten (560 Euro).Meines Erachtens ist dadurch bereits ein Arbeitsverhältnis zustande gekommen.Seitens des Arbeitgebers wurde es jedoch nicht an die Sozialversicherung gemeldet.Mir wurden jeweils feste Tage pro Monat zugesagt (3 Haus-Damen sollten jeweils abwechselnd 4 Tage am Stück/je 14Stunden arbeiten).Ich habe diese Zusage auch per Whats-App.Plötzlich jedoch war die Geschäftsführerin nicht mehr erreichbar und auf meine mehrfachen Aufforderungen,mir die mündlich vereinbarten Arbeitstage nunmehr einzuräumen,erfolgte keinerlei Reaktion mehr.Gekündigt wurde mir allerdings auch nicht.
Das Ganze geschah im letzten Oktober und ich hatte aufgrund der Zusage eine andere Stelle abgesagt.Bisher ist es mir nicht mehr gelungen, eine andere Anstellung zu finden.
Frage:Ist ein Arbeitsverhältnis zustande gekommen und muss ich entsprechend seit Oktober entlohnt werden?

27.05.2020 | 15:54

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Man kann hier nicht klar sagen, dass ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wurde. Grundsätzlich reicht auch ein mündlicher Arbeitsvertrag aus. Aber in dem Zusammenhang muss man fragen, ob bereits ein Vertragsbeginn vereinbart war und natürlich auch, ob Sie ihre Arbeitskraft angeboten haben.

Es spricht nach meinem Dafürhalten mehr gegen einen Arbeitsvertrag als dafür.

Selbst wenn man einen Arbeitsvertrag annehmen sollte, hätten Sie ihre Arbeitskraft anbieten müssen. Wenn Sie das nich getan haben, kann hier auch nicht davon ausgegangen werden, dass Sie bis jetzt einen Anspruch auf Arbeitslohn haben.

Unabhängig davon kann aber eine Schadensersatz beansprucht werden für das entgangene Arbeitsverhältnis, wenn das Verhalten der Vertragspartei dazu beigetragen hat, dass Sie den Arbeitsvertrag nicht eingegangen sind.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Rückfrage vom Fragesteller 27.05.2020 | 16:42

Besten Dank für Ihre schnelle Antwort.
Meine Nachfrage:
Ist der Vertragsbeginn nicht als der Tag meines Arbeitsantrittes zu bewerten?ich habe schließlich die ersten 4 Tage - wie vereinbart - zur Zufriedenheit und doch auch versicherungspflichtig gearbeitet.Ich habe die Geschäftsführerin mehrfach aufgefordert,mir die weiterhin zugesagten Arbeitstage zu ermöglichen.Auch liegt mir die Stellenanzeige noch vor,aus der NICHT hervorgeht,dass es sich um eine befristete Anstellung handeln sollte.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.05.2020 | 09:32

Sehr geehrte Ratsuchende, sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank für die Rückfrage.
Nein, Vertragsbeginn ist nicht das Probearbeiten, sondern frühestens ein Zeitpunkt danach.
Die Stellenanzeige ist aber nicht Maßgabe für das mit Ihnen inhaltlich besprochene eines Arbeitsvertrags. Zudem kann ich als Arbeitgeber den Arbeitsvertrag auch vorerst befristen ohne Sachgrund.
Soweit aber kein Vertragsbeginn vereinbart wurde, ist kein Vertrag zustande gekommen, da damit ein wesentlicher Vertragsbestandteil fehlt.

Freundliche Grüße,
M. Wübbe

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