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Ist man als Mieter vor unrechtmäßiger Kündigung geschützt?

23.02.2010 21:39 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Sehr geehrte Damen und Herren, hier mein Fall :

Ich habe einen Untermietvertrag unterschrieben zum 01.02.2010 für eine ganze Wohnung und ein Dachraum. Da vorher hier eine WG gewohnt hat und einer der Mitbewohner erst am 01.03.2010 eine Wohnung beziehen kann, habe ich ihn hier noch 1 Monat wohnen lassen. Mit der Vermieterin ist vereinbart gewesen, das jeder die Hälfte der Miete überweist. Das ist auch geschehen. Die Kaution habe ich noch nicht überwiesen. Mit dem bevorstehenden Auszug des Mitbewohners habe ich festgestellt, dass hier ziemlich viele Möbel in der Wohnung sowie der halbe Dachraum mit Möbeln der Vermieterin zugestellt ist.Ich habe Sie darauf aufmerksam gemacht, dass Sie bitte diese aus der Wohnung räumen sollte, ansonsten würde ich eine Mietminderung erwirken und auch keine Kaution überweisen, dementsprechend habe ich auch auf einige festgestellte Mängel, und durch den zeitlich frischen Einbau von neuen Fenstern notwendige Malerarbeiten aufmerksam gemacht.
Anstatt professionell zu antworten, hat sie mir mit fristloser Kündigung gedroht, ich sollte Ihr einen Schlüssel wiedergeben, und die zweite Version des Mietvertrages , also Ihre Version von beiden Mietparteien unterschrieben sofort zusenden. Sie hat keinen schriftlichen Mietvertrag, ich habe nur ein von mir erstelltes Protokoll, allerdings mit dem Mitbewohner als Zeugen und will jetzt angeblich die Wohnung kündigen. Was kann ich tun. Reine Willkür ! Ist man als Mieter vor so etwas geschützt ?Mit welcher Kündigungsfrist kann sie mich kündigen ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Zunächst ist festzuhalten, dass Ihr Verhalten nicht zu beanstanden ist.

Gründe für eine fristlose Kündigung liegen jedenfalls nach Ihrem Sachvortrag nicht vor, so dass die Vermieterin das Mietverhältnis gem. § 573 c Abs. 1 BGB spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen kann.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


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