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Ist es richtig, dass ich

| 25.10.2019 01:00 |
Preis: 48,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


00:19
Ist es richtig, dass ich jetzt tatsächlich ab dem 10.10. meine KK-Beiträge selbst tragen muss?

Bezüglich der Krankenversicherung im Bereich ALG I (SGB III) hätte ich eine wichtige Frage.
Ich habe ab dem 08.08.2019 wieder Arbeitslosengeld I (SGB III) bezogen. Ich war hier NICHT krank geschrieben!

Mein Zahlungs-Anspruch erstreckte sich hier generell bis zum 10.10.2019!

Ab dem 20.08.2019 war ich arbeitsunfähig erkrankt, die diesbezüglichen Bescheinigungen wurden am gleichen Tag (nachweisbar) an die Krankenkasse und die Bundesagentur für Arbeit eingereicht.

Die Zahlung der Agentur für Arbeit hätte also mit dem 01.10.2019 enden müssen. Nach 6 Wochen bzw. 42 Tagen wird ja hier die Zahlung von Krankengeld nach SGB III von der Krankenkasse übernommen.

Wie kann ich es bewerten, dass dies ignoriert und mir ganz einfach mein Restanspruch überwiesen wird.

Trotz korrekt eingereichter AU-Bescheinigungen wird hier einfach der Restanspruch ausgezahlt, kein Änderungsbescheid erstellt und als Konsequenz muss dann die Krankenversicherung selbst getragen werden.

Das kann so doch nicht richtig sein ...---...

25.10.2019 | 01:27

Antwort

von


(516)
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

wenn Sie weiter krank sind, erhalten Sie doch Krankengeld. Als Krankengeldbezieher brauchen Sie keine Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen.

Melden Sie sich, falls noch nicht geschehen, bei Ihrer Krankenkasse, und beantragen Sie Krankengeld.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, dass diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie bei Rückfragen gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 29.10.2019 | 23:40

Ich mag es noch einmal genauer spezifizieren:

Ich bin seit dem 22.08.19 krank geschrieben, hätte also zum 01.10.19 von der AfA einen Bescheid erhalten müssen, dass der Leistungsbezug (nach 6 Wochen = 42 Tagen) endet. Dies ist trotz nachweislich eingereichter AU-Bescheinigungen NICHT geschehen. Statt dessen hat man bis zum 10.10.19 seitens der AfA weiterhin ALG I gezahlt.

Dies wäre ja eigentlich nicht schlimm gewesen, wenn denn nun mein Anspruch auf ALG nicht zum 10.10.19 geendet hätte und dieser Status auch an meine Krankenkasse weiter gemeldet wurde.

Das hat jetzt für mich jetzt schwerwiegende Folgen. Die AfA sieht bei sich erst einmal keinen Fehler und stellt sich auf den Standpunkt, dass sie nichts zu tun haben, denn der Leistungsanspruch ist ja (fälschlicherweise) erschöpft (sic!).

Die Krankenkasse möchte verständlicherweise augrund dieses Status gerne wissen, wie ich mich weiter versichern will...

Und ich hätte gerne mein fehlendes (und das weitere) Krankengeld ab dem 02.10.19. Ich bin doch nicht der Depp, der wieder einmal in der Mühle AfA-KK(-DRV) stecken bleibt und auf die Zahlungen warten muss.

Am 25.10.19 habe ich übrigens direkt in der Filiale der KK vorgesprochen und der Mitarbeiter hat auch tatsächlich das Problem erkannt. Nur die Lösung lässt sich wahrscheinlich wieder einmal monatelang auf sich warten.

Verstehen sie mich richtig, ich habe garantiert Verständnis, dass innerhalb der "Behörden" der Schimmel langsam wiehert, es kann allerdings nicht sein, dass mir jedesmal wieder ein geldwerter Schaden entsteht.

Wie gehe ich vor? Wie beschleunige ich das Vorgehen? Über das Sozialgericht?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.10.2019 | 00:19

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Sie sollten formell Krankengeld beantragen, gegen einen ablehnenden Bescheid Widerspruch einlegen und – wenn auch der Widerspruchsbescheid Leistungen ablehnt – vor dem Sozialgericht klagen.

Wenn Sie durch die lange Verfahrensdauer in finanzielle Not geraten, können Sie eine einstweilige Anordnung beim Sozialgericht gem. § 86b Abs. 2 SGG beantragen, dahingehend dass die Krankenkasse zur Zahlung von Krankengeld verpflichtet wird.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.11.2019 | 23:03

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