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Ist eine mündliche Verlängerung befristeter Arbeitsvertrag bindend?

28.02.2013 05:30 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit der FA in der ich derzeit angestellt bin vor einem Jahr einen Vertrag geschlossen, der gemäß §14 Abs 2 TzBfG bis zum 31.03.2013 befristet ist. Vor 3 Wochen habe ich durch mündliche Absprache mit meinem jetzigen Arbeitgeber vereinbart, die Anstellung in einer anderen Position fortzuführen. Nun habe ich von einer anderen FA ein besseres Angebot erhalten.
Bei meiner jetztigen FA habe ich bis jetzt weder einen schriftlichen Vertrag über die Weiterbeschäftigung unterschrieben, noch sonst irgendwelche weiterführenden Gespräche über Dauer, Gehalt etc. geführt. Kann ich mich, solange von meiner Seite nichts unterschrieben wurde, auf die Beendigung des Vertrags zum 31.03.2013 berufen oder bin ich durch die mündliche Absprache eine Verpflichtung eingegangen und muss nun ordnungsgemäß kündigen?

Vielen Dank im Voraus

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Wenn ich Ihre Sachverhaltsdarstellung richtig verstanden habe, dann haben Sie eine Vereinbarung darüber getroffen, dass Sie den Arbeitsvertrag über den 31.03.2013 hinaus in einer anderen Position fortführen.

Ein Arbeitsvertrag kann grundsätzlich auch mündlich geschlossen werden. Daher müssen Sie den jetzigen Arbeitsvertrag kündigen, wenn Sie einen anderen Vertrag abschließen, um diesen erfüllen zu können.

Ergänzend teile ich Ihnen mit, dass eine Befristung nach Paragraph 14 Abs. 4 TzBfG wirksam nur schriftlich vereinbart werden kann.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein

Rechtsanwältin












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