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Ist eine Scheidung trotz ausstehender Zwangsversteigerung möglich?


02.04.2007 15:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Meine Nochehefrau ist 2003 unter Mitnahme ihrer persönlichen Dinge aus unserem gemeinsamen Haus zu ihrem neuen Lebensgefährten ausgezogen. Das Bargeldkonto dessen Eigentümer ich war,meine Frau nur zugriffsberechtigt war, jedoch beider Gehälter eingezahlt wurde, haben wir im August 2003 hälftig geteilt.Seit ihrem Auszug hat sie sich weder um die Werterhaltung sowie die Nebenkosten oder Reperaturkosten des Hauses gekümmert.Seit Dezember 2006 ist das Haus unbewohnt.Alle Kosten betreffs des Hauses habe ich bis dato allein getragen.Jetzt möchte ich das Haus zwangsversteigern lassen da ich mit der Frau keine gütliche Einigung erzielen konnte.
1.In wieweit wird die Teilung des Bargeldkonto´s auf das Endvermögen angerechnet?
2.Kann ich die bisherigen Kosten für Nebenkosten,Werterhaltung,Reparaturen und Objektgrenzenpflege einklagen?
3.Kann ich die Kosten der Zwangsversteigerung hälftig einklagen?
4.Ist eine Scheidung trotz ausstehender Zwangsversteigerung möglich?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

1. Die hälftige Teilung des Bargeldkontos wird hinsichtlich des Zugewinnausgleiches im Endvermögen berücksichtigt.

2. Als Miteigentümerin ist Ihre Frau zu gleichen Teilen an den Betriebskosten und an den Kosten der Instandhaltung zu beteiligen. Sie haben aufgrund der Eigentümergemeinschaft im Innenverhältnis gegen Ihre Frau einen Ausgleichsanspruch. Allerdings müssen Sie die Verjährung beachten. Forderungen aus dem Jahr 2003 sind bereits am 01.01.2007 verjährt. (Dies spielt aber nur dann eine Rolle, wenn sich Ihre Frau darauf beruft.)

3. Kommt es zu einer Teilungsversteigerung und Sie erhalten den Zuschlag, dann müssen Sie die anfallenden Gebühren, u.a. Zuschlagsgebühr, tragen, ohne die Kosten von Ihrer Frau ersetzt verlangen zu können. Die Kosten der Zwangsversteigerung trägt grundsätzlich der Ersteigerer.

4. Eine ausstehende Zwangsversteigerung hindert die Scheidung nicht. Für den Zugewinnausgleich ist der Tag der Zustellung des Scheidungsantrags maßgebend. Je nach dem, ob die Versteigerung bereits stattgefunden hat oder nicht und welcher Erlös erzielt wurde, spielt dies für den Zugewinnausgleich eine Rolle.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen. Gerne können Sie noch eine kostenlose Nachfrage stellen. Ich verbleibe zunächst mit freundlichen Grüßen



Sabine Reeder
Rechtsanwältin


Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.
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