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Ist ein Verzicht auf das Erbe auch für die Zukunft gültig?

| 30.08.2015 11:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Nach dem Tod des leiblichen Vaters verzichtet die Tochter auf das Erbe, da dieses sehr hoch verschuldet ist.

Gilt dieser Verzicht auch bei dem späterem Versterben der Mutter des Vaters, also der Oma?

Die Tochter ist ja eigentlich rechtlich als Ersatzerbin für den verstorbenen Vater anzusehen.
Dieses betrifft ja zumindest dem Pflichtteilanspruch des Vaters oder gilt der Erbverzicht für alle zukünftigen Erbfälle die ursprünglich dem Vater zuzuordnen wären?

Mit freundlichen Grüßen

Möller

Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten. Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt.

Nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung wird davon ausgegangen, dass es sich juristisch um eine sog. Ausschlagung des gesetzlichen Erben handelt.

Die Ausschlagung der Erbschaft bezieht sich auf den jeweils vorliegenden Erbfall. Mithin also vorliegend auf den Erbfall des Vaters.

Sollte die Oma versterben, stellt dies einen neuen für sich zu betrachtenden Erbfall da. Sollten keine weiteren Abkömmlinge der Oma vorhanden sein, würde die Tochter als gesetzliche Erbin die Oma beerben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Knoll

Bewertung des Fragestellers 31.08.2015 | 11:09

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