Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ist ein Vermerk 'Lieferung Innerhalb von xx Wochen' auf einem Angebot verbindlich?


17.10.2007 19:52 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Ich habe einen Umzug von einem Umzugsunternehmen durchführen lassen. Die Firma bietet 2 verschiedene Leistungen an, Beiladung und Sonderfahrt. Eine Sonderfahrt ist doppelt so teuer wie eine Beiladung. Ich habe ein Angebot für beide Optionen angefragt. Auf dem Angebot stand bei Beiladung der Vermerk "Innerhalb von 2 - 3 Wochen". Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass bei Vorgabe eines Zeitfensters von 3 Wochen oder mehr eine Beiladung auf jeden Fall möglich ist und habe beim Erteilen des Auftrags nicht explizit angegeben dass ich eine Beiladung möchte, aber einen Zeitraum von 4 Wochen angegeben in dem der Umzug möglich ist. Ohne weitere Rücksprache hat die Firma eine Sonderfahrt durchgeführt und diese auch berechnet. Nun meine Frage: kann man aus dem Vermerk "Innerhalb von 2-3 Wochen" eine Garantie ableiten dass die Beiladung innerhalb dieses Zeitraums durchgeführt werden kann oder muss ich die höhere Rechnung akzeptieren, da ich im Auftrag nicht explizit Beiladung angegeben habe?
Sehr geehrter Fragesteller,

nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt ist im Zweifel keine vertragliche Vereinbarung dahingehend getroffen worden, dass eine Beiladung erfolgen sollte, da Sie nach Ihren eigenen Angaben diese nicht explizit angegeben haben.

Eine abschließende Aussage ist aber ohne genaue Kenntnis des Sachverhalts und insbesondere des genauen Wortlauts von Angebots- und Annahmeerklärung leider nicht möglich, da ohne diese Angaben unklar bleibt, welchen Auftrag Sie nun genau erteilt haben. Möglicherweise lässt sich trotz Nichtverwendung des Wortes "Beiladung" durch Auslegung der wechselseitig abgegebenen Erklärungen das Ergebnis gewinnen, dass Sie eine Sonderfahrt nicht in Auftrag gegeben haben.

Sie sollten die Nachfragefunktion nutzen oder "offiziell" einen Anwalt beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Stelzner, Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60143 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antworten. Kompetent und freundlich. So wünscht man es sich als Mandant. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche Informationen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche, sehr gute Antwort. ...
FRAGESTELLER