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Ist ein Steuerberater haftbar

09.03.2019 17:15 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren

mein Steuerberater hat in der Umsatzsteuererklärung für das Finanzamt
eine Steuer von 304,56 errechnet jetzt bekam ich den Steuerbescheid von
den Finanzamt mit einer Nachzahlung von 1872,83 € mit folgender Erklärung:
Die im Jahre 2015 angeschaffte Kfz im Zuge der Unternehmensbeendigung
in das Privatvermögen entnommen. Auf den erklärten Teilwert von 9857,00 €
ist Umsatzsteuer zu entrichten , da für die ursprünglichen Anschaffungskosten
Vorsteuer geltend gemacht wurde. Die Steuerliche Beurteilung der Entnahme
ist unabhängig davon, das eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung an den
Sohn vorliegt.
Dieser Umstand war den Steuerbüro bekannt in wie weit kann ich das Steuerbüro
haftbar machen.
Ich danke für Ihre Bemühungen und verbleibe,

mit freundlichen Grüßen

Roland Prucha

09.03.2019 | 19:00

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich haftet der Steuerberater für Beratungsfehler aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit Ihnen. Um hier eine Haftung etablieren zu können, wird man sich fragen müssen, ob eine Fehlberatung ein hieraus resultierender Schaden vorliegt.

Ich gehe davon aus, dass die Differenz in der Steuer von ca. EUR 1.500,00 aufgrund der Einordnung der Umsatzsteuerpflicht einstanden sind.

Hier scheint es mir eine anfängliche Fehlkalkulation durch den Steuerberater gegeben zu haben, die spätere Nachkalkulation durch das Finanzamt ist aber korrekt.

Hat Ihr Steuerberater Sie denn vor der Steuererklärung bzw. vor der Privatentnahme über die steuerlichen Risiken aufgeklärt? Haben Sie diese Beratungsleistung explizit abgefragt?

Nur dann sehe ich Haftung als denkbar.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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