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Ist ein Notarvertrag anfechtbar?


05.07.2006 19:34 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Ich habe meinem Ex-Freund vor 2 Jahren 25.000 Euro geliehen. Hierüber wurde eine "Darlehnsvereinbarung und Hypothekenbestellung" durch einen Notar beurkundet. Im Notarvertrag heißt es:

"Die Vertragsbeteiligten leben in nichtehelicher Lebensgemeinschaft zusammen. Herr A erkennt an, von seiner Lebensgefährtin, Frau B, einen Betrag in Höhe von EUR 25.000,00 in Worten Euro fünfundzwanzigtausend, als Darlehen erhalten zu haben."

Die Summe wurde als Sicherungshypothek ins Grundbuch eingetragen.

10.000 Euro habe ich meinem Ex-Freund am Tage der Vertragsunterzeichnung in bar OHNE QUITTUNG übergeben. Ich habe auf ihn und den Notarvertrag vertraut. Die Restsumme 15.000 Euro ist von mir belegbar.

Ich dränge bei meinem Ex-Freund jetzt auf Rückzahlung des Betrages, was gemäß Notarvertrag nach Trennung der Partner sofort möglich ist. Jetzt behauptet aber mein Ex-Freund, nur 15.000 Euro erhalten zu haben.

Er droht mir mit einer Betrugsanzeige oder "anderen für mich unangenehmen Maßnahmen".

Meine Frage: Ist der Notarvertrag bindend oder kann ich die 10.000 Euro in den Wind schreiben?

Besten Dank für Ihre Antwort!

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

In rechtlicher Hinsicht kann ich nicht feststellen, dass der Notarvertrag nicht rechtswirksam sein soll.

Nach der Vereinbarung hat Ihr Ex-Lebensgefährte ein Darlehen in Höhe von EUR 25.000 von Ihnen erhalten.
Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, wenn Ihr Ex-Lebensgefährte behauptet, lediglich EUR 15.000 erhalten zu haben. Dagegen spricht sein vor dem Notar abgegebenes Anerkenntnis.

Insoweit brauchen Sie die restlichen EUR 10.000 keinesfalls "abschreiben", sondern können den Betrag von Ihrem Ex zurückfordern.

Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -
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