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Ist ein Kaufvertrag entstanden?

11.01.2011 11:48 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Heeren,

ich habe ein Fahrzeug bei mobile.de eingestellt. Nach kurzer Zeit meldete sich ein potentieller Käufer. Dieser bat mich per Telefon den Kaufpreis per eMail zu bestätigen. Somit sendete ich ihm ein eMail mit dem Inhalt: "Hiermit bestätige ich den Kaufpreis von 9000€"

Daraufhin erschien der "Käufer" 3 Tage später und wollte das Fahrzeug abholen.

Jetzt will sich der Käufer per Mahnbescheid von mir über 5000€ holen da ich den Vertrag gebrochen habe + Anwaltskosten.

Mit freundlichen Grüßen
Dominik W.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Ihre Anzeige bei mobile.de stellt zunächst eine invitatio ad offerendum, eine Einladung zur Abgabe eines Angebots, dar. Ob vorliegend ein wirksamer Kaufvertrag abgeschlossen wurde, hängt davon ab, ob Sie und der Käufer zwei übereinstimmende Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags gerichtet waren, abgegeben haben. Hier wird es darauf ankommen, was konkret in dem Telefongespräch vereinbart wurde. Derjenige, der sich auf den Abschluss des Vertrags beruft, muss darlegen und beweisen, dass ein Vertrag zustande gekommen ist. Ob dem Käufer dies gelingen wird, vermag ich anhand Ihrer Angaben nicht abschließend zu beurteilen. Die von Ihnen gesendete E-Mail ist natürlich ein starkes Indiz für das Vorliegen eines Kaufvertrags, da man diese so verstehen kann, dass lediglich noch der Kaufpreis bestätigt werden sollte, man sich aber über den Vertragsschluss an sich schon einig war. Meines Erachtens ist hier aber auch eine andere Auslegung möglich. Die Beurteilung muss hier im Zusammenhang mit dem zuvor geführten Telefonat gesehen werden.

Sofern Ihnen bereits ein Mahnbescheid zugestellt wurde, sollten Sie hiergegen Widerspruch einlegen. Bitte beachten Sie hierbei die 2-Wochen-Frist ab Zustellung des Antrags. Der Verkäufer muss seinen Antrag dann wie in einer Klage begründen. Ob eine Begründung tatsächlich erfolgt, bleibt abzuwarten. Verpflichtet ist der Verkäufer hierzu nämlich nicht.

Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst weiterhelfen konnte und bin gern bereit, Sie in dieser Sache zu vertreten.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

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Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

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