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Ist ein Auftrag an Handwerker über Dritte rechtsgültig?

08.11.2018 20:07 |
Preis: 50,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Vertragsschluss durch einen Bevollmächtigten

Ich habe von einem Schreiner einen Kostenvoranschlag für eine Türe in einem Mietshaus bekommen. Meine Mieterin hat auf meine Bitte am 10.10.18 dort angerufen und die Tür bestellt. Der Handwerksbetrieb bat sie telefonisch den Auftrag von mir per mail bestätigen zu lassen. Die Lieferzeit wurde hier zwischen 4-6 Wochen angegeben. In der Zwischenzeit habe ich ein günstigeres Angebot erhalten und somit den ersten Auftrag nicht bestätigt. Nun ließ die Firma mir wieder über Dritte am 21.10.18 ausrichten ich solle mich bezgl. des Angebots nochmals melden. Ich habe am 22.10.18 eine e-mail geschrieben, dass ich mich für ein anderes Angebot entschieden habe. Dann habe ich nichts mehr gehört und ging davon aus, dass die Sache erledigt ist. Nun kam eine Rechnung datiert auf den 31.10.18, dass die Türe jetzt fertig und innerhalb von 8 Tagen zu zahlen sei. Ich hätte zu spät storniert. Es handelt sich hier um eine Summe von € 690,20.
der Auftrag wurde von mir weder schriftlich noch mündlich erteilt, 12 Tage nach der angeblichen Auftragserteilung habe ich per mail storniert, und wieso ist eine Türe mit 4-6 Wochen Lieferfrist jetzt angeblich fertig?
Wie verhalte ich mich richtig, muss ich zahlen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine Bestellung und der Abschluss eines Werklieferungsvertrages kann grundsätzlich auch durch einen Bevollmächtigung mit Wirkung für Sie erfolgen.

Sie hatten der Mieterin entsprechend Vollmacht erteilt. Diese hat dann ein Angebot auf Abschluss eines Werklieferungsvertrages wirksam abgegeben. Dieses Angebot wurde von dem Handwerksunternehmen bislang nicht angenommen, da diese eine Bestätigung von Ihnen gefordert haben. Aufgrund der fehlenden Bestätigung und Annahme des Angebotes ist daher kein Vertrag zustande gekommen und der Handwerksbetrieb hat das Angebot der Mieterin als Bevollmächtigte abgelehnt.

Folglich besteht mangels Vertragsschluss keine Zahlungsverpflichtung weder durch Sie noch durch die Mieterin.

Sie können dem Handwerksunternehmen unter Verweis auf einen fehlenden Vertragsschlusses anbieten, die Tür zum Preis des von Ihnen ermittelten günstigen Angebotes abzunehmen. Sollte das Handwerksunternehmen sich darauf nicht einlassen, sollten Sie sich von Ihrer Mieterin schriftlich bestätigen lassen, dass das Handwerksunternehmen eine Bestätigung von Ihnen für die Auftragserteilung eingefordert hatte.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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