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Ist diese Testament gesetzlich richtig, wenn man vereinbart die Wechselbezüglichkeit und hebt diese

22.03.2012 20:14 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


21:54

Hallo,

Mein Mann und ich erleben gerade die Hölle, wir wohnen im Haus der Schwiegermutter. 13 Jahre lang haben wir geschuftet und geackert und jetzt sind wir plötzlich die Bösen. Die Tochter, hatte sich nie sonderlich um irgenwelche Dinge gekümmert, aber sie und ihrer Familie sind die besten. Die Situation eskaliert!!! Folgende Frage: Es gibt ein Testament (der Vater ist im Jahre 2000 verstorben) Das Testament ist nach meiner Auffassung sehr fragwürdig. Also es steht: der überlebende Ehegatte setzt zu seinen Erben ein: Sohn und Tochter, je zur Hälfte des Nachlasses. Dann geht es weiter mit einem Vorausvermächtnis: Die Tochter bekommt ein Grundstück und Geld für den Bau und der Sohn, das bestehende Haus samt Immobilie. Dann geht es weiter mit der Wechselbezüglichkeit, die von beiden Ehepartnern getroffen wurden. Also da steht, (dass wenn soweit nichts abweichendes verfügt wurde, die Wechselbezüglichkeit getroffen wurde).

Dann geht es weiter und zwar so: und genau hier sehe ich das Problem, ob das überhaupt rechtens ist, denn ich kann doch nicht die Wechselbezüglichkeit vereinbaren und sie dann im nächsten Abschnitt wiederrufen (eine Ehepartner ist ja bereits verstorben).

Also da steht: Der überlebende Ehepartner ist berechtigt, auch nach Annahme der Alleinerbschaft auf den Tod des erststerbenden Ehegatten, alle von ihm vorstehenden Vefügungen abzuändern oder aufzuheben, insbesondere einzelne oder mehrere Abkömmlinge von der Erbfolge auszuschließen.

Jetzt die eigentliche Frage, ist diese Testament gesetzlich richtig? denn man vereinbart die Wechselbezüglichkeit und hebt diese im nächsten Abschnitt auf? Das Testament ist von einem Notar gefertigt. Da gibt es meines Erachtens doch Widersprüche.

22.03.2012 | 20:45

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Grundsätzlich kann man die Rechtmäßigkeit und die Rechtsfolgen einer letztwilligen Verfügung nur beurteilen, wenn man die Verfügung im Wortlaut und Gesamtzusammenhang kennt. Werden nur - wie hier - Fragmente mitgeteilt, ist eine gesicherte Überprüfung nicht möglich. In einem Testament kommt es einerseits auf den genauen Wortlaut und zum Anderen auf den Sinnzusammenhang an. Wenn ein Widerspruch zu bestehen scheint, stellt sich die Frage, ob und ggf. wie die letztwillige Verfügung auszulegen ist.


2.

Nach der Schilderung dürfte folgendes gemeint sein: Die Ehegatten setzen sich wechselseitig zu Alleinerben ein. Nach dem Tod des Letztversterbenden sollen Sohn und Tochter je zu 1/2 Erben werden. Dem überlebenden Ehegatten soll das Recht verbleiben, über den Nachlaß des Vorversterbenden verfügen zu können.

Das kann so durchaus testiert werden.

D. h. allein aufgrund Ihrer Zusammenfassung des Testaments ergibt sich sich nicht dessen Ungültigkeit.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 22.03.2012 | 20:52

Danke für die Antwort, Sie haben Recht, ich habe mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Also es geht darum, dass die Mutter jetzt sagt,sie würde, das Haus welches meinem Mann laut Testament zusteht und das gesamte Vermögen, zu Gunsten der Tocher ändern. Uns geht es jetzt darum, ob es gesetzlich richtig ist, dass die Mutter das Testament noch ändert und wir leer ausgehen, außer dem Pflichtteil. Obwohl ja die Wechselbezüglichkeit vereinbart wurde und der Ehepartner verstorben ist. kann die Wechselbezüglichkeit einfach so außer kraft gesetzt werden.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.03.2012 | 21:54

Sehr geehrte Fragestellerin,

um mir ein besseres Urteil bilden zu können, schlage ich vor, daß Sie mir das Testament als PDF-Datei per E-Mail zusenden.

Sodann werde ich mich bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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