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Ist dies eine fahrlässige Beleidigung nach § 185 StGB?


13.07.2006 22:28 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo,

nehmen wir einmal an:
Ich gehe auf die Polizeiwache zum Chef und beschwere mich über einen seiner Mannen. (Wir nehmen an, mit diesem Manne habe ich eine Nachbarschaftsfehde, also nichts dienstliches.). Jetzt bin ich halt mal ein temperamentvoller Mensch, der sich sehr schnell in Rage redet. Und dieses in Rage reden tue ich eben auch bei diesem Dienststellenleiter und die Worte sprudeln nur so raus und dabei nenne ich seinen Mitarbeiter mitsamt seiner Familie ein "asoziales Pack".
Ist dies jetzt eine vorsätzliche oder eine fahrlässige Beleidigung?

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Vorsatz bedeutet, dass Wissen und Wollen gegeben ist. Das bedeutet, dass Sie den Tatbestand der Beleidigung erfüllen wollen und auch wissen, dass Sie dieses tun.
Im vorliegenden Fall könnte man bei einer spontanen Äußerung wohl kaum davon ausgehen. Hier kommt es aber auch auf den Einzelfall an.

Gem. § 15 StGB ist die Strafbarkeit einer Handlung wegen Fahrlässigkeit nur gegeben, wenn diese ausdrücklich mit Strafe bedroht ist. Eine solche Regelung ist in § 185 StGB nicht gegeben.

Im vorliegenden Fall könnten jedoch andere Delikte betroffen sein, deren Prüfung der Anfragen nicht unterliegt.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
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