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Ist die Widerrufs-Frist gesetzlich mit 14 Tagen fest geregelt oder individuell?

28.10.2013 10:07 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Widerrufsfrist

Hallo zusammen,

ich hatte leider mit der Firma LuganoFinanz in Ahlen zu tun.
Hatte mich für einen Kredit interessiert und eine Anfrage gesendet. Diese wurde natürlich direkt "genehmigt" was aber nichts zu heißen scheint, wenn man im Internet ein wenig über diese "Firma" recherchiert.
Auf jeden Fall soll man einen Vermittlervertrag unterschreiben, um das Angebot anzunehmen. Daraufhin bekommt man die Kreditunterlagen per Einschreiben gegen eine Gebühr von ca. 250 Euro per Nachnahme zugesendet.
Dieses Schreiben habe ich nicht angenommen und ein paar Tage später habe ich auch einen Widerruf per Einschreiben mit Rückschein gesendet.
Die genauen Daten muss ich nochmal zu Hause schauen. In jedem Fall lag es in der 14-tägigen Widerrufsfrist. Ich glaube ich habe den Widerruf nach 7-10 Tagen geschickt, um sicher zu gehen, dass da nix mehr kommen kann, weil ich mir schon dachte, dass man es mit Verbrechern zu tun hat.
Das Einschreiben mit dem Widerruf hat die Firma LuganoFinanz auch erhalten und quittiert, trotzdem wurde ich weiter mit Mahnungen bombadiert. Für diese gibt es sogar ein eigen angefertigtes Briefpapier. Da sieht man ja, wie die ihr Geld verdienen.
Ich habe die Firma nochmal per Mail über meinen Widerruf informiert und habe eine Kopie des Rückscheins von meinem Einschreiben beigefügt. Was folgte, waren weitere Mahnungen. Ich hab dann irgendwann nochmal angerufen und gesagt, dass ich das "Geschäft" per Einschreiben widerrufen habe und auch einen Rückschein besitze, der mir dies bestätigt. Die Dame am Telefon sagte dann nur pampig, dass der Widerruf nicht fristgerecht eingegangen sei. Ich sagte innerhalb der gesetzlichen 14-tägigen Frist ist er 100% eingegangen.Sie sagte nochmal, nicht fristgerecht.
Ende der Geschichte ist, dass ich jetzt ein Brief von einer Inkasso-Gesellschaft habe, die heute auch nochmal angerufen hat und fragt, wo das Geld bleibt.
Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, was die Widerrufsfristen angeht. Die 14 Tage sind doch gesetzlich vorgeschrieben? Oder können diese Verbrecher über ihre AGBs die Frist individuell gestalten?

Was mache ich jetzt am besten?

28.10.2013 | 10:40

Antwort

von


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22846 Norderstedt
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Web: http://www.bischoff-maertens.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage auf Grundlage der mir vorliegenden Informationen und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Das Widerrufsrecht ist in § 355 BGB gesetzlich geregelt. Gemäß § 355 Abs. 2 BGB beträgt die Widerrufsfrist 14 Tage. Ein Abweichen durch AGBs ist nicht möglich. Zudem ist in § 355 Abs. 1 S. 2 BGB geregelt, dass zur für Fristwahrung die rechtzeitige Absendung des Widerrufs genügt. Es kommt somit nicht auf den Eingang des Widerrufs, sondern nur auf die rechtzeitige Absendung an.

Wenn Sie tatsächlich nachweisen können, dass Sie den Widerruf rechtzeitig abgesendet haben, kann ich Ihnen nicht empfehlen, der geltend gemachten Forderung nachzukommen. Ich würde die Forderung zurückweisen und sodann auf weitere Mahnschreiben nicht reagieren.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Sonja Richter
- Rechtsanwältin -


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