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Ist das Arbeitsverweigerung?

27.03.2021 17:29 |
Preis: 50,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


19:57

Guten Tag, ich bin bei einer Firma als Kraftfahrer(Auslieferfahrer)eingestellt. Bevor ich eine Tour mit LKW fahren muss, soll ich mein LKW zuerst mit Paletten mit Getränke beladen. Für jede beladene Palette, bekomme ich 20 Cent. Die Paletten mit Getränke stehen im Lager auf bestimmten Zonen(Spuren).

Wenn im Lager alle Zonen mit Paltetten voll sind, dann können die Kommissioniere nicht weiter kommissionieren und die Ware an die Zonen bringen
Deswegen sagen unserer Dispo, dass wir LKW vorladen müssen. Wenn ich die LKWs von Kollegen vorlade, dann bekomme ich kein Geld (0,20 Cent) für beladene Paletten. Aber dieses Geld (0,20 pro Palette) bekommt der Fahrer, der mit beladene LKW fährt.
Es gibt noch bei uns Wechselbrücke die mit Verlader und Staplerfahrer beladen werden.

In meinen Vertrag steht folgendes:
Die Einstellung erfolgt ab dem xxxxx als Kraftfahrer ….Der Arbeitgeber ist bei betrieblicher Veranlassung berechtigt, dem Mitarbeiter auch andere Arbeiten zuzuweisen-auch an anderem Ort-soweit die Zuweisung angemessen und zumutbar ist, insbesondere die Vergütung nicht verändert wird.
Jetzt ist die Frage, wenn ich absage die LKWs von Kollegen zu beladen, kriege ich Kündigung? Ist das Arbeitsverweigerung?Danke

27.03.2021 | 18:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Sofern Sie für das eigentliche Beladen eine Anrechnung als Arbeitszeit erhalten, ist die zusätzliche Entlohnung von 0,20 € irrelevant.

S sich nicht einfach weigern, eine Beladung nicht vorzunehmen.

Dies erscheint mir auch insbesondere deswegen der Fall zu sein, da die Entlohnung von 0,20 € nicht im Arbeitsvertrag geregelt ist.

Hier hat der Arbeitgeber einen ganz genauen Sachverhalt definiert, der einzuhalten ist, um eine Entlohnung zu generieren.

Dieser Sachverhalt es dann nicht eingehalten, wenn Sie nicht selber fahren.

Darüber hinaus fahren Sie gegebenfalls auch LKWs aus, die von Kollegen beladen
wurden, die dann auch keinen Entlohnung dafür erhalten haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 27.03.2021 | 19:43

Guten Abend, danke für ihre Antwort, aber mir war es nicht klar.
Komischerweise war ich für 10 Jahre nur 5 Mal vorgeladen. Das Problem ist, dass sie im Lager leere Zonen brauchen. Ich habe nichts zu tun mit dem Lager. Das ist nicht mein Problem, dass alle Zonen voll sind. Wenn ich nach dem Tour Zeit habe, soll ich die Zonen leer machen, und zwar LKWs für Kollegen vorladen. Ich verstehe nicht, warum soll LKW-Fahrer, als Verlader beschäftigt sein und LKWs für Kollegen vorladen? Ich wiederhole noch mal meine Fragen:
Wenn ich absage die LKWs für Kollegen zu beladen, kriege ich eine Kündigung? Ist das Arbeitsverweigerung?
Ich bitte Sie, ja oder nein antworten und warum. Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.03.2021 | 19:57

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Nein, Sie bekommen erst einmal eine Abmahnung. Sollten Sie dann Ihr Verhalten nicht ändern, dann bekommen Sie eine verhaltensbedingte Kündigung.

Diese Abmahnung wäre nach meinem Verständnis berechtigt, da Ihr Arbeitgeber Ihnen Aufgaben zuweisen kann, sofern diese durch eine betriebliche Veranlassung gedeckt sind.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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