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Inwiefern schützt eine Gesellschaft mit begrenzter Haftung seinen Geschäftsführer?

11.01.2013 21:26 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.


Sehr geehrte Damen und Herren,

mir stellt sich die Frage, inwiefern eine Gesellschaft mit begrenzter Haftung seinen geschäftsführenden Gesellschafter bei seinen unternehmerischen Tätigkeiten schützt. In welchen Fällen kann trotz begrenzter Haftung der Durchgriff auf das private Vermögen des geschäftsführenden Gesellschafters vorgenommen werden?

Dafür habe ich den folgenden, fiktiven Fall vorbereitet, der mein Anliegen verdeutlichen soll: Ein geschäftsführender Gesellschafter führt ein Beratungsunternehmen als GmbH. Aufgrund seiner falsch ausgeführten Anlageberatung entstehen seinem Kunden Vermögensschäden. Haftet in diesem Fall der Geschäftsführer mit seinem Privatvermögen unbegrenzt oder haftet das Beratungsunternehmen mit dem Gesellschaftsvermögen begrenzt?

Vielen Dank im voraus!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


eine Haftung des Geschäftsführers bei Fahrlässigkeit -wie in Ihr Beispiel- ist in der Regel nur möglich, wenn dieser vorschriftswidrig handelt.

Typischer Beispiel ist die Haftung für Steuer nach der AO (§ 69 ff. AO) oder in der Krise gem. 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 64 Abs. 1 GmbHG bei der Insolvenzverschleppung.

Darüber hinaus kommt die persönliche Haftung in Frage, wenn der Handlung des GF nicht im Namen der Gesellschaft erfolgt.

Ansonsten ist in Ihr Beispiel eine Haftung des GF nicht denkbar.

Eine abschließende Prüfung kann man aber in einer Erstberatung nicht durchführen.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Tauentzienstr. 7a
10789 Berlin

berlin@kanzlei-grueneberg.de
Tel.: 030 577 057 75
Fax.: 030 577 057 759

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