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Investitionen in Haus ohne Absicherung

| 23.09.2016 10:51 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frau besitzt ein Haus.Mein Stiefsohn hat das Dach ausgebaut. Er hat alle Ausgaben selbst bezahlt.Es ist kein Notarvertrag oder sonstiges Schriftstück gemacht worden.Das Haus ist unsere Ehewohnung. Das Haus ist vor 4 Jahren überschrieben worden von meiner jetzt pflegebedürftigen Schwiegermutter(ist im Heim).Die Heimkosten können ohne Hausverkauf bezahlt werden
Die Fragen:
Wie verhält sich das mit den ungesicherten Investitionen meines Stiefsohns falls meine Frau und ich uns
scheiden lassen würden in puncto Ehewohnung.
Falls meine Frau versterben würde:
Würden die Erbanteile Ehemann-Sohn sich dadurch verändern?
Kann er bei Auszug etwas geltend machen?
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne möchte ich Ihre Anfarge aufgrund des geschilderten Sachverhaltes beantworten, wie folgt:

1.Wie verhält sich das mit den ungesicherten Investitionen meines Stiefsohns falls meine Frau und ich uns scheiden lassen würden in puncto Ehewohnung.

Hier ist in erster Linie zu klären, ob es hinsichtlich eines eventuellen Ersatzanspruches zwischen dem Sohn und Ihrer Ehefrau Absprachen gab und in wieweit diese beweisbar wären.

Grundsätzlich würde eine Eheschiedung an den Eigentumsverhältnissen nichts ändern.

Der Sohn hat offenbar Geld in fremdes Eigentum investiert. Ihm könnte bezüglich dieser Investitionen ein Ersatzanspruch gegen den Grundstückseigentümer zustehen beispielsweise aus §§ 994, 996 BGB. Dies müsste jedoch im Einzelfall von einer Kollegin/ einem Kollegen vor Ort geprüft werden.

2.Falls meine Frau versterben würde:
Würden die Erbanteile Ehemann-Sohn sich dadurch verändern?

An der gesetzlichen Erbfolge würde sich nichts ändern. Wenn es keinen Ehevertrag gibt, würden der Ehemann 1/2 vom Nachlass bekommen, die andere Hälfte die Kinder. Gibt es nur den einen Sohn, bekommt er die andere Hälfte vom Nachlass.

Diese Regelung könnte jedoch per Testament oder Erbvertrag abgeändert werden. Dort könnte man z.B. auch festhalten, dass und in welcher Art und Weise der Sohn einen Ausgleich für seine getätigten Investitionenn bekommt.

Auch hier ist es ratsam, sich anwaltlich beraten zu lassen, wie der Wortlaut einer eventuellen letztwilligen Verfügung aussehen könnte.


Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten nutzen Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 23.09.2016 | 19:57

Sehr geehrte Frau Müller,
kann meine Frau einen Erbvertrag mit meinem Stiefsohn und mir nur gemeinsam machen? Und auch nur mit Einbeziehung meines Vermögens?
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.09.2016 | 09:04

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage, wie folgt:

Einen Erbvertrag kann Ihre Frau auch mit ihrem Sohn schließen. Dann allerdings kann sie in diesem Vertragsverhältnis keine Verfügungen über Ihr Vermögen treffen.

Sie können aber auch gemeinsam einen Erbvertrag schließen unter Einbeziehung des Sohnes. Dann können beide Ehegatten Anordnungen für den Todesfall treffen. Dies wäre in Ihrem Fall ratsam.

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 26.09.2016 | 09:11

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