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Invalidität in Folge eines Unfalles - muss Gruppenunfallversicherung zahlen

| 07.10.2009 18:10 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Ich hatte im Dezember 2008 einen Skiunfall, aus dem nun eine Invalidität resultiert. Zu dem Zeitpunkt des Unfalls war ich noch bei meinem alten Arbeitgeber. Dieser hatte für uns Mitarbeiter eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen. Kann ich Ansprüche gegenüber dieser Versicherung geltend machen, obwohl ich inzwischen bei einer anderen Firma arbeite?

Die Meldung des Unfalls an die Versicherung ist vor zwei Tagen durch mich erfolgt und ich habe ein Formular zum Ausfüllen bekommen, in dem u.a. um einen Nachweis zur Gruppenzugehörigkeit erbeten wird. Daher wurde ich stutzig. Bisher war ich davon ausgegangen, dass der Zeitpunkt des Unfalls entscheidend ist und zum Zeitpunkt des Unfalls war ich ja noch beim Unternehmen beschäftigt. (Der Austritt erfolgte zum 31.05.09)

Danke für Ihre Antwort!

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen gern anhand der mitgeteilten Informationen beantworten möchte.

Entscheidend für die Versicherung ist der Zeitpunkt des Schadenseintritts bzw. der Entstehung des Anspruchs. Danach ist in der Regel der Unfallzeitpunkt maßgeblich, da die Invalidität unmittelbare Folge dieses Unfalls sein muss. Die Invalidität tritt ja grundsätzlich auch mit dem Unfall ein und bestätigt "nur" sich im Laufe der Folgezeit.

Demzufolge wäre auch die Gruppenzugehörigkeit im Unfallzeitpunkt maßgeblich für einen evtl. Leistungsanspruch Ihrerseits. Allerdings sollten Sie unbedingt vorsorglich in den Versicherungsbedingungen nachlesen, ob dort ein anderer Zeitpunkt für den Schadenseintritt definiert wurde.

Ich gehe davon aus, dass es sich bei dem übersandten Formular um den Fragebogen für Anspruchsteller handelt, der erst einmal alle denkbaren Standardfragen abdeckt. Dazu gehört auch die Frage nach der Gruppenzugehörigkeit, da nur wenn diese besteht überhaupt Leistungen verlangt werden können. Die Frage in dem Formular hat daher noch keine Aussagekraft darüber, ob in Ihrem Falle ein Leistungsanspruch bejaht oder abgelehnt wird.

Sie sollten daher den entsprechenden Nachweis beibringen (z. B. durch Lohn-/Gehaltsabrechnung oder Nachweis über die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses im Mai 2009) und dann das weitere Verfahren abwarten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Antwort ein wenig weiterhelfen und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend.

Mit freundlichen Grüßen


Silke Jacobi
Rechtsanwältin






Bewertung des Fragestellers 09.10.2009 | 19:30

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